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Geobra Brandstätter: Playmobil will mit Piratenpartei nichts zu tun haben

Ein Spielzeughersteller will nicht mit der Piratenpartei in Verbindung gebracht werden. Doch die kontert, sie sei der falsche Adressat für die Beschwerde - und selbst nicht begeistert über Medienberichterstattung mit Playmobil-Figuren im Bild.

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Geobra Brandstätter: Playmobil will mit Piratenpartei nichts zu tun haben
(Bild: Playmobil)

Der Spielzeughersteller Geobra Brandstätter wehrt sich dagegen, dass seine Playmobil-Figuren zur Bebilderung von Artikeln über die Piratenpartei genutzt werden. "In letzter Zeit waren die Piraten in der Presse gehäuft in Verbindung mit Playmobil-Figuren", so der System-Spielzeughersteller in einer E-Mail an die Partei. Die 7,5-Zentimeter-Spielfiguren seien mit Aufklebern der Piraten versehen worden. "Playmobil ist aber ein politisch neutrales Spielzeug", so das Unternehmen.

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Die Piratenpartei fühlt sich zu Unrecht ermahnt, weil sie die Figuren nicht offiziell zur Werbung verwendet. Bundespressesprecherin Anita Möllering sagte Golem.de: "Wir haben diese Fotos gar nicht gemacht. Die wurden von irgendwelchen Fotoredakteuren oder Fotografen in den Redaktionen erstellt. Die Fotoredaktionen stellen irgendwelche Situationen mit Playmobil nach, und dann kommt es zu so einer Situation. Playmobils Einspruch ist völlig legitim, sie haben mit uns nur den falschen Ansprechpartner gewählt. Wir finden es auch nicht toll, dass wir als Partei mit Spielzeug dargestellt werden. Wir werden deswegen aber nicht aktiv werden. Was sollen wir da auch tun?" Die Piraten hätten gerade auch andere Probleme, als sich mit Playmobil fotografierenden Redaktionen zu beschäftigen.

Es existiert beispielsweise eine Aufnahme der Nachrichtenagentur dpa, die eine Playmobil-Figur mit Piratenemblem zeigt. Möllering: "Der Hersteller muss sich dann an die Fotografen oder an die Agenturen wenden, damit die das unterlassen."

Politische Playmobil-Nutzung im privaten Raum legal

Wenn sich ein Pirat privat Sticker auf seine Playmobil-Figuren klebe, dann könne die Partei nichts tun, und wohl auch der Hersteller nicht, meinte Möllering. "Sollen wir unseren Mitgliedern sagen, es ist ganz schlimm, wenn du so eine Figur mit unserem Logo auf deinen Schreibtisch stellst? Das ist privater Raum." Die Mitglieder seien keine Mitarbeiter, die zu irgendetwas verpflichten werden könnten.



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bvdb 03. Sep 2012

... Nein, sie werden zitiert mit der Aussage, das Anliegen der Firma sei "legitim". Und...

bvdb 03. Sep 2012

Was ist denn das für ein Schmarrn?: "Playmobils Einspruch ist völlig legitim." Das ist er...

JuleSatz 03. Mai 2012

Fratze hat recht - wenn der eine nicht will - soll doch der andere Aber ich verstehs...

keiner 23. Apr 2012

Wo ist das Problem? Nummer Eins der Empörung: Der Nazi-Vergleich http://sz-magazin...

ratti 23. Apr 2012

Die Regeln werden in Deutschland nicht durch Internetportale definiert, sondern durch...


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