Abo
  • Services:

Geobra Brandstätter: Playmobil will mit Piratenpartei nichts zu tun haben

Ein Spielzeughersteller will nicht mit der Piratenpartei in Verbindung gebracht werden. Doch die kontert, sie sei der falsche Adressat für die Beschwerde - und selbst nicht begeistert über Medienberichterstattung mit Playmobil-Figuren im Bild.

Artikel veröffentlicht am ,
Geobra Brandstätter: Playmobil will mit Piratenpartei nichts zu tun haben
(Bild: Playmobil)

Der Spielzeughersteller Geobra Brandstätter wehrt sich dagegen, dass seine Playmobil-Figuren zur Bebilderung von Artikeln über die Piratenpartei genutzt werden. "In letzter Zeit waren die Piraten in der Presse gehäuft in Verbindung mit Playmobil-Figuren", so der System-Spielzeughersteller in einer E-Mail an die Partei. Die 7,5-Zentimeter-Spielfiguren seien mit Aufklebern der Piraten versehen worden. "Playmobil ist aber ein politisch neutrales Spielzeug", so das Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Die Piratenpartei fühlt sich zu Unrecht ermahnt, weil sie die Figuren nicht offiziell zur Werbung verwendet. Bundespressesprecherin Anita Möllering sagte Golem.de: "Wir haben diese Fotos gar nicht gemacht. Die wurden von irgendwelchen Fotoredakteuren oder Fotografen in den Redaktionen erstellt. Die Fotoredaktionen stellen irgendwelche Situationen mit Playmobil nach, und dann kommt es zu so einer Situation. Playmobils Einspruch ist völlig legitim, sie haben mit uns nur den falschen Ansprechpartner gewählt. Wir finden es auch nicht toll, dass wir als Partei mit Spielzeug dargestellt werden. Wir werden deswegen aber nicht aktiv werden. Was sollen wir da auch tun?" Die Piraten hätten gerade auch andere Probleme, als sich mit Playmobil fotografierenden Redaktionen zu beschäftigen.

Es existiert beispielsweise eine Aufnahme der Nachrichtenagentur dpa, die eine Playmobil-Figur mit Piratenemblem zeigt. Möllering: "Der Hersteller muss sich dann an die Fotografen oder an die Agenturen wenden, damit die das unterlassen."

Politische Playmobil-Nutzung im privaten Raum legal

Wenn sich ein Pirat privat Sticker auf seine Playmobil-Figuren klebe, dann könne die Partei nichts tun, und wohl auch der Hersteller nicht, meinte Möllering. "Sollen wir unseren Mitgliedern sagen, es ist ganz schlimm, wenn du so eine Figur mit unserem Logo auf deinen Schreibtisch stellst? Das ist privater Raum." Die Mitglieder seien keine Mitarbeiter, die zu irgendetwas verpflichten werden könnten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 14,95€
  2. 19,95€
  3. 25,49€
  4. 2,49€

bvdb 03. Sep 2012

... Nein, sie werden zitiert mit der Aussage, das Anliegen der Firma sei "legitim". Und...

bvdb 03. Sep 2012

Was ist denn das für ein Schmarrn?: "Playmobils Einspruch ist völlig legitim." Das ist er...

JuleSatz 03. Mai 2012

Fratze hat recht - wenn der eine nicht will - soll doch der andere Aber ich verstehs...

keiner 23. Apr 2012

Wo ist das Problem? Nummer Eins der Empörung: Der Nazi-Vergleich http://sz-magazin...

ratti 23. Apr 2012

Die Regeln werden in Deutschland nicht durch Internetportale definiert, sondern durch...


Folgen Sie uns
       


Apple Pay ausprobiert

Dank Apple Pay können nun auch Nutzer in Deutschland kontaktlos mit ihrem iPhone bezahlen. Wir haben den Dienst bei unserem Lieblingscafé ausprobiert.

Apple Pay ausprobiert Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    •  /