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Geoblocking: Netflix nennt Anzahl der VPN-Nutzer "belanglos"

VPN-Nutzer sind laut Netflix-Chef eine sehr kleine, aber recht lautstarke Minderheit, die kein Geoblocking will. Für die Ergebnisse des Streaming-Unternehmens hätten diese Kunden keine Bedeutung.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-Hauptsitz
Netflix-Hauptsitz (Bild: Netflix)

Netflix erwartet keinen Rückgang bei den Nutzerzahlen durch die Blockade von VPN-Nutzern, die das Geoblocking des Streaming-Anbieters umgehen wollen. Das hat Unternehmenschef Reed Hastings gesagt. "Es ist eine sehr kleine, aber recht lautstarke Minderheit. Es ist also wirklich belanglos für uns, wie Sie in den Q1-Ergebnissen sehen können."

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Es dürfte aber weniger an der geringen Zahl der VPN-Nutzer liegen, dass Netflix noch nicht mit einer Kündigungswelle konfrontiert ist, sondern daran, dass das Unternehmen es technisch einfach nicht schafft, sein Geoblocking durchzusetzen. Die VPN-Anbieter können die technischen Sperren immer wieder umgehen.

Das Unternehmen werde mit Technologien der Filmstudios sein Vorgehen gegen Proxys verstärken, hatte Hastings im Januar 2016 angekündigt. Es werde mit Proxy-Servern und Mechanismen zur Umgehung von Zugriffsbeschränkungen nicht mehr möglich sein, auf Inhalte zuzugreifen, die in der eigenen Region nicht verfügbar sind. Dies geschieht auf Druck der Filmstudios, die sich durch Geoblocking höhere Gewinne versprechen.

Laut Angaben der VPN-Betreiber bei Torrentfreak hat Netflix bisher statische IP-Adressen für seinen Geoblocking-Check genutzt. Dies konnten Proxy- und VPN-Betreiber relativ einfach umgehen, indem der Traffic auf sichere IP-Adressen umgeleitet wurde. Seit kurzem überprüft Netflix aber flexibel hunderte Domains. Dies zu umgehen, wird für die VPN-Betreiber immer aufwendiger und teurer.

Gründe haben die Nutzer allemal, auf das US-Angebot von Netflix zuzugreifen: So bietet Netflix Deutschland derzeit laut inoffiziellen Angaben 1.550 Filme und Serien an. In den USA sind es 4.335 Filme und 1.197 Serien, insgesamt 5.532 Titel. Das Unternehmen macht selbst keine genauen Angaben zur Anzahl der verfügbaren Filme und Serien.

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PiranhA 22. Apr 2016

Nicht Netflix verspricht sich mehr Einnahmen, sondern die Rechteinhaber. Und auch nicht...

neocron 21. Apr 2016

Wie genau moechtest du das festmachen? Woran? Wie moechtest du das ueberpruefen? Willst...

neocron 21. Apr 2016

nein, hat man nicht, es wurde VPN Nutzung so untersagt ... Das haette man auch ohne...

jude 21. Apr 2016

... der Aufwand einen Videostream mit VPN in die USA zu tunneln ist höher als sich das...

Muhaha 21. Apr 2016

Genau DAS ist ja der Knackpunkt. Es geht nicht um tatsächlich erfolgte Umsatzverluste...


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