Abo
  • Services:
Anzeige
Post für Netflix
Post für Netflix (Bild: Netflix)

Geoblocking: 45.000 Unterzeichner für Petition gegen Netflix' VPN-Sperren

Post für Netflix
Post für Netflix (Bild: Netflix)

Die VPN-Sperren von Netflix sind für Unterzeichner eines Briefes an den Netflix-Chef ein Eingriff in ihre Privatsphäre. VPNs seien ein legitimes Mittel gegen kriminelle Aktivitäten, staatliche Überwachung und Zensur oder einfach nur für eine sichere Verbindung zu einem schwach gesicherten Hotel-Wi-Fi.

In einer Petition haben sich rund 45.000 Unterzeichner gegen die Sperrungen von VPN-Nutzern durch Netflix gewandt. Das berichtet das Onlinemagazin Torrentfreak unter Berufung auf das Schreiben des Openmedia Engagement Networks aus Kanada an Netflix-Chef Reed Hastings. Darin heißt es: "Wir lieben Netflix. Wir sind Kunden, weil wir den Dienst lieben und Kreative unterstützen wollen. Aber wir lieben auch unsere Privatsphäre."

Anzeige

Das Unternehmen werde mit Technologien der Filmstudios sein Vorgehen gegen Proxys verstärken, hatte Hastings im Januar 2016 angekündigt. Es werde mit Proxy-Servern und Mechanismen zur Umgehung von Zugriffsbeschränkungen nicht mehr möglich sein, auf Inhalte zuzugreifen, die in der eigenen Region nicht verfügbar sind. Dies geschieht auf Druck der Filmstudios, die sich durch Geoblocking höhere Gewinne versprechen. Wegen des Rechteverkaufs an lokale Fernsehsender und Pay-TV-Anbieter sind einige Serien oft erst Jahre nach dem Erscheinen in den USA per Streaming im Ausland verfügbar.

Gründe haben die Nutzer allemal, auf das US-Angebot von Netflix zuzugreifen: So bietet Netflix Deutschland derzeit laut inoffiziellen Angaben 1.550 Filme und Serien an. In den USA sind es 4.335 Filme und 1.197 Serien, insgesamt 5.532 Titel. Das Unternehmen macht selbst keine genauen Angaben zur Anzahl der verfügbaren Filme und Serien.

Die Unterzeichner der Petition wenden sich gegen die Behinderungen bei der VPN-Nutzung, die eine der besten und am leichtesten verfügbaren Möglichkeit seien, um die Privatsphäre zu schützen.

VPNs seien ein legitimes Mittel gegen kriminelle Aktivitäten, staatliche Überwachung und Zensur oder einfach nur für eine sichere Verbindung zu einem schwach gesicherten Hotel-Wi-Fi. Es gebe technisch bessere Wege, das Geoblocking der Filmindustrie durchzusetzen, erklärten die Unterzeichner.


eye home zur Startseite
David64Bit 19. Mai 2016

Leider. Ich find die Entwicklung ziemlich bedenklich...sich hinter Mauern verstecken hat...

Trollversteher 17. Mai 2016

Oder sich mal einen der Konkurrenten anschauen, die auch eine offline bzw...

My1 17. Mai 2016

achso? also meine animeserien habe ich fast alle auf blurays.

My1 17. Mai 2016

weiß du wie egal mir sowas ist? beispiel: es gibt so viele animes in japan und so viele...

neocron 13. Mai 2016

Wenn es um Profit und Egoismus geht, so sehe ich es tatsaechlich so, dass die meisten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Sparda-Datenverarbeitung eG, Nürnberg
  2. saracus consulting GmbH, Münster, Baden-Dätwill (Schweiz)
  3. Läpple Dienstleistungsgesellschaft mbH, Heilbronn
  4. Endress+Hauser InfoServe GmbH+Co. KG, Weil am Rhein


Anzeige
Top-Angebote
  1. 101,00€ inkl. Versand (Vergleichspreis ab 119,33€
  2. (u. a. Warcraft Blu-ray 9,29€, Jack Reacher Blu-ray 6,29€, Forrest Gump 6,29€, Der Soldat...
  3. 24,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Amazon Channels

    Prime Video erhält Pay-TV-Plattform mit Live-Fernsehen

  2. Bayerischer Rundfunk

    Fernsehsender wollen über 5G ausstrahlen

  3. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  4. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  5. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  6. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  7. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  8. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  9. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  10. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Asus B9440 im Test: Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
Asus B9440 im Test
Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business
  1. ROG-Event in Berlin Asus zeigt gekrümmtes 165-Hz-Quantum-Dot-Display und mehr
  2. Asus Tinker Board im Test Buntes Lotterielos rechnet schnell

Quantencomputer: Was sind diese Qubits?
Quantencomputer
Was sind diese Qubits?
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter
  3. Quantencomputer Bosonen statt Qubits

HTC U11 im Hands on: HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
HTC U11 im Hands on
HTCs neues Smartphone will gedrückt werden
  1. HTC Vive Virtual Reality im Monatsabo
  2. Sense Companion HTCs digitaler Assistent ist verfügbar
  3. HTC U Ultra im Test Neues Gehäuse, kleines Display, bekannte Kamera

  1. Re: Fußball!

    Garius | 01:32

  2. Re: Relevanz

    Spawn182 | 01:31

  3. Hmmm, kommt dann Methadon für alle?

    Braineh | 01:28

  4. Re: Die Bandbreite ist eine Sache, die Latenz...

    GenXRoad | 01:08

  5. Re: Aha..

    Garius | 01:04


  1. 00:01

  2. 18:45

  3. 16:35

  4. 16:20

  5. 16:00

  6. 15:37

  7. 15:01

  8. 13:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel