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Geo-Blocking: Netflix' VPN-Bann trifft wohl auch Endkunden-IP-Adressen

Der Streaming Anbieter Netflix geht gegen die Nutzung von VPNs vor. Dabei kommt es wohl auch zu ungewollten Kollateralschäden.
/ Sebastian Grüner
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Der VPN-Bann von Netflix trifft offenbar auch unbeteiligte. (Bild: ALASTAIR PIKE/AFP via Getty Images)
Der VPN-Bann von Netflix trifft offenbar auch unbeteiligte. Bild: ALASTAIR PIKE/AFP via Getty Images

In seinem Kampf gegen die Nutzung von VPNs und Proxys blockiert der Streaming-Dienst Netflix derzeit wohl erneut teilweise Endkunden-Anschlüsse. Das berichtet der auf Urheberrechte und illegale Kopien spezialisierte Blog Torrentfreak(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf einen VPN-Anbieter und zahlreiche Nutzerberichte auf Plattformen wie Reddit.

Der Streaming-Dienst setzt schon länger auf das punktuelle Blockieren einzelner IP-Adressen oder ganzer -Adressbereiche, um gegen die Nutzung von VPNs vorzugehen, womit unter anderem das Geo-Blocking des Dienstes umgangen werden kann. Dem Bericht zufolge setzen einige VPN-Dienste deshalb auch auf die Nutzung von Proxys, die über Endkunden-Anschlüsse laufen, was als Katz- und Mausspiel beschrieben wird.

In dem konkreten Fall geht es um den Anbieter WeVPN, der wie geschildert vorgeht und sich an Torrentfreak gewandt hat, um darauf hinzuweisen, dass die von dem Dienst genutzten Endkunden-IPs durch Netflix blockiert wurden. Hierbei kommt es offenbar aber zu Kollateralschäden, die auch zahlreiche IP-Adressen von echten Endkunden betreffen.

Dabei soll es sich um Hunderttausende Betroffene handeln, die nun wohl unbeabsichtigt durch Netflix blockiert sind. Entsprechend zahlreich sind auch die Beschwerden und Nutzerberichte auf Plattformen wie Reddit. Die Nutzer haben dann in den meisten Fällen nur noch Zugriff auf die Eigenproduktionen von Netflix und nicht mehr auf den gesamten Netflix-Katalog eines jeweiligen Landes. Dies ist dann auch der Hauptgrund für die Beschwerde, immerhin fehlt dann eine Vielzahl von Titeln in der eigenen Ansicht.

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In der Vergangenheit kam es immer wieder zu ähnlichen Fällen und möglicherweise unbeabsichtigten Blockaden von Nutzern durch Netflix. In Deutschland betraf dies etwa Glasfaserkunden oder auch eine Freifunk-Community.


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