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Genomics X Prize: Auf September 2012 verschoben
Genomics X Prize: Auf September 2012 verschoben (Bild: X Prize Foundation)

Genomics X-Prize: Erster Teilnehmer meldet sich für Gensequenzierungs-Preis an

Genomics X Prize: Auf September 2012 verschoben
Genomics X Prize: Auf September 2012 verschoben (Bild: X Prize Foundation)

Das US-Unternehmen Ion Torrent hat sich als erster Teilnehmer für den Genomics X-Prize angemeldet. Weil andere Interessenten um mehr Zeit gebeten haben, hat die X-Prize Foundation den Gensequenzierungs-Wettbewerb um acht Monate verschoben.

Der erste Teilnehmer hat sich für den von der X-Prize Foundation ausgeschriebenen Preis zur Gensequenzierung angemeldet: Das kalifornische Unternehmen Ion Torrent will den mit 10 Millionen US-Dollar dotierten Genomics X-Prize gewinnen.

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Ziel ist es, eine Methode zu finden, das menschliche Erbgut schnell und für wenig Geld zu entschlüsseln: Die Teilnehmer erhalten das Erbgut von ca. 100 Spendern. Das sollen sie innerhalb von 30 Tagen komplett sequenzieren. Eine Sequenzierung darf nicht mehr als 1.000 US-Dollar kosten. Der Start ist September 2013.

100 100-jährige

Das zu entschlüsselnde Genmaterial stammt von 100 US-Bürgern, die alle über 100 Jahre alt sind. Das Erbgut muss mindestens zu 95 Prozent entschlüsselt werden. Angestrebt seien aber 98 Prozent, sagte Grant Campany von der X-Prize Foundation dem US-Wissenschaftsmagazin Science. Dazu sollen die Gene den Chromosomen der Eltern zugeordnet werden. Die Fehlerquote darf einen Fehler pro 100.000 Basenpaare nicht überschreiten. Das Ziel sei aber ein Fehler pro einer Million Basenpaare.

Ion Torrent will das mit dem Ion Proton Sequencer schaffen. Ion Torrent verfolgt einen ganz anderen Ansatz für die Sequenzierung als bisher üblich: Das Gerät analysiert die DNA chemisch und nicht mit Hilfe von Licht. Chemische Daten werden direkt in digitale umgewandelt. Ein Ion Proton Sequencer brauche rund zwei Stunden, um ein menschliches Genom zu entschlüsseln, erklärte Jonathan Rothberg, Gründer und Chef von Ion Torrent, Science. Acht solcher Geräte wolle das Unternehmen bei dem Wettbewerb einsetzen.

Erste Ausschreibung 2006

Der Start des Genomics X-Prize ist bereits zum zweiten Mal verschoben worden: Die X-Prize Foundation hatte ihn erstmals 2006 ausgeschrieben. Damals war das Ziel, eine günstige Technik zur Sequenzierung von Chromosomensätzen zu entwickeln. Aufgabe war es, innerhalb von zehn Tagen 100 Chromosomensätze zu entschlüsseln. Eine Sequenzierung sollte nicht mehr als 10.000 US-Dollar kosten. 2011 wurde der Genomics X-Prize unter dem Motto "100 über 100" erneut ausgeschrieben.

Der Wettbewerb hätte von 3. Januar bis 3. Februar 2013 stattfinden sollen. Allerdings hätten die Teilnehmer um mehr Zeit zur Vorbereitung gebeten, berichtet Science. Deshalb habe die Stiftung den Wettbewerb auf September verschoben, sagte Campany.


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