Genoa & Bergamo: AMD zeigt Zen-4c-Epyc mit 128 Kernen

Für Cloud-Computing und Supercomputer: AMD hat zwei Epyc-CPU-Serien mit DDR5-Speicher, PCIe-Gen5-Lanes und Zen-4-Technik angekündigt.

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Lisa Su stellt Genoa und Bergamo mit Zen-4-Technik vor.
Lisa Su stellt Genoa und Bergamo mit Zen-4-Technik vor. (Bild: AMD)

AMDs CEO Lisa Su hat ein Roadmap-Update auf die eigenen Epyc-CPUs für Server gegeben: Die intern als Genoa und Bergamo entwickelten Prozessoren nutzen die kommende Zen-4-Architektur, dank einer 5-nm-Fertigung sind überdies bis zu doppelt so viele Kerne möglich wie bei den bisherigen Eypc 7003 alias Milan.

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Beide neuen Designs sollen mit einem optimierten 5-nm-Verfahren produziert werden, was für TSMCs N5P mit EUV - also extrem ultravioletter Belichtung - spricht. Im Vergleich zu N7 mit DUV, ergo klassischer Immersionslithographie, bringt N5P rund 25 Prozent mehr Performance oder aber eine halbierte Leistungsaufnahme; die Fläche halbiert sich überdies je nach Chip.

Für Genoa setzt AMD auf Zen 4, die CPUs weisen bis zu 96 statt 64 Kerne auf. Hinzu kommen DDR5- statt DDR4-Speicher, wobei nicht bestätigten Meldungen zufolge die Anzahl der Kanäle von acht auf zwölf steigen soll, und PCIe Gen5 statt PCIe Gen4 sowie CXL-Support (Compute Express Link) für Beschleuniger. Genoa soll 2022 für den Sockel LGA 6096 alias SP5 erscheinen.

Bergamo als ARM-Konter

Mit Zen 4c wurde parallel eine Cloud-optimierte Variante entwickelt, die in Bergamo zum Einsatz kommt. Das "c" kann dabei auch als "compact" verstanden werden, denn AMD bringt auf dem gleichen SP5-Package gleich 128 Kerne unter und spricht von einer auf Thread-Dichte optimierten Technik.

  • Epyc-Roadmap mit Genoa [Zen4] und Bergamo [Zen4c] für Server (Bild: AMD)
  • Genoa hat 96 Kerne ... (Bild: AMD)
  • ... und Bergamo gleich 128. (Bild: AMD)
  • Beide nutzen einen 5-nm-Node von TSMC. (Bild: AMD)
Epyc-Roadmap mit Genoa [Zen4] und Bergamo [Zen4c] für Server (Bild: AMD)
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Ein von Lisa Su halb verdecktes Rendering legt nahe, dass bei Bergamo satte 16 statt 8 Compute-Dies verwendet werden, wobei diese weniger L3-Cache aufweisen dürften als bei Genoa. Prinzipiell denkbar wäre bei einem Cloud-Design der Verzicht auf SMT, dann hätte aber Genoa mehr Threads pro Sockel als Bergamo.

Gedacht sind die neuen CPUs auch als Gegenpol zu den 128-kernigen ARM-Desigs wie Ampere Altra Max und dessen Siryn-Nachfolger, die dediziert für Cloud-Server und Hyperscaler-Systeme ausgelegt wurden. Bergamo soll 2023 verfügbar sein.

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