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Genesis: Weiterer Kryptowährungshändler meldet Insolvenz an

Nach ersten Gerüchten gibt es nun Gewissheit über die Finanzen von Genesis. Der Bitcoin -Kurs konnte sich vorerst halten.
/ Daniel Ziegener
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Genesis lösen sich auf. (Bild: Reuters/Jakub Porzycki/NurPhoto)
Genesis lösen sich auf. Bild: Reuters/Jakub Porzycki/NurPhoto

In der Bibel ist Genesis das Buch der Schöpfung, auf dem Kryptowährungsmarkt steht der Name in dieser Woche für das Gegenteil: Das US-Unternehmen Genesis leitete ein Insolvenzverfahren ein. "Am 19. Januar 2023 meldeten einige Genesis-Unternehmen freiwillig ein Verfahren nach Chapter 11 des U.S. Bankruptcy Code an" , verkündete das Unternehmen auf seiner Webseite und kündigte weitere Details zu einer Umstrukturierung(öffnet im neuen Fenster) an. Laut dem Insolvenzantrag(öffnet im neuen Fenster) hat Genesis mehr als 100.000 Gläubiger, die größten ungesicherten Forderungen summieren sich auf 3,4 Milliarden US-Dollar.

Genesis habe mit dem freiwilligen Insolvenzantrag eine "strategische Maßnahme ergriffen, um eine globale Lösung zu erreichen, die den Wert für alle Kunden und Beteiligten maximiert und das Unternehmen für die Zukunft stärkt" . Diese betreffe die Unternehmen Genesis Global Holdco, Genesis Global Capital und Genesis Asia Pacific. "Die anderen Tochtergesellschaften von Genesis, die im Derivate- und Kassahandel und im Depotgeschäft tätig sind, sowie Genesis Global Trading sind von dem Antrag nicht betroffen und führen ihre Kundengeschäfte weiter."

Bereits gestern berichtete Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) , das Genesis sich auf eine Insolvenz vorbereite. Anfang Januar 2023 entließ Genesis fast ein Drittel seiner gesamten Belegschaft . Im Dezember 2022 wurde bekannt, dass Genesis der Kryptowährungsbörse Gemini rund 900 Millionen US-Dollar schuldet .


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