Generalstaatsanwaltschaft Dresden: Zwei mutmaßliche Betreiber von Movie2k.to verhaftet

Zwei als Chefs von Movie2k.to Beschuldigte sind verhaftet worden. Sie hatten allein bis Mitte 2016 eine Summe von 5,1 Millionen Euro eingenommen.

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Anderes illegales Angebot
Anderes illegales Angebot (Bild: Screenshot Golem.de)

Ermittler haben zwei mutmaßliche Betreiber des illegalen Streamingangebots Movie2k.to festgenommen. Die beiden 37 und 44 Jahre alten Männer seien bereits am vergangenen Donnerstag in Bayern und Rheinland-Pfalz gefasst worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden am 18. November 2019 mit. Vorausgegangen seien umfangreiche Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem sächsischen Landeskriminalamt und der Leipziger Steuerfahndung.

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In Berlin wurde ein Immobilienunternehmer (37) wegen des Verdachts auf gewerbs- und bandenmäßige Geldwäsche festgenommen. Er soll Einnahmen aus dem Betrieb von Movie2k.to in Immobilien in Sachsen, Brandenburg und Berlin angelegt und verwaltet haben. Dafür soll er von den anderen Beschuldigten über eine niederländische Briefkastenfirma bis Mitte 2016 mehr als 5,1 Millionen Euro erhalten haben.

Zugleich wurden die Wohn- und Geschäftsräume der Beschuldigten mit Unterstützung von Beamten des Landeskriminalamts Berlin und der Kriminalpolizeiinspektion Bamberg durchsucht. Dabei seien umfangreiche Beweismittel, darunter IT-Ausrüstung, Handys, Bargeld und Edelmetallmünzen sowie schriftliche Unterlagen sichergestellt worden. Diese würden nun ausgewertet.

Movie2k.to war laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft nach der Abschaltung von Kino.to im Juni 2011 das führende deutsche Portal und eines der größten internationalen illegalen Portale für Kinofilme.

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Im November 2011 stellte die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) in Dresden Strafantrag gegen die Betreiber des Streamingportals und unterstützte die Behörden fortlaufend mit eigenen Ermittlungen. Im Jahr 2013 wurde Movie2k abgeschaltet. Bis zu diesem Zeitpunkt zählte die Seite zu den größten in der illegalen Streaming-Szene Deutschlands und lag im Besucher-Ranking noch vor Seiten wie Spiegel Online.

Evelyn Ruttke, Geschäftsführerin der GVU, sagte, "dass sich Betreiber illegaler Portalseiten auch Jahre nach der Abschaltung nicht sicher fühlen können". Lobend hob sie die erfolgten Sicherstellungen hervor: "Dadurch wird es für Geschädigte einfacher sein, Zugriff auf Vermögenswerte zu erhalten, die die Täter gehortet haben."

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