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Generalstaatsanwaltschaft Dresden: Movie2k-Programmierer übergibt 25 Millionen Euro in Bitcoin

Ein Vermögen in Bitcoin hat einer der mutmaßlichen Programmierer von Movie2k.to herausgegeben. Er soll alles gestanden haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Plattform Movie2k im Jahr 2012
Die Plattform Movie2k im Jahr 2012 (Bild: Screenshot Golem.de)

Bei Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Betreiber von Movie2k.to sind Bitcoins im gegenwärtigen Wert von über 25 Millionen Euro beschlagnahmt worden. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden am 4. August 2020 mitteilte, hat der Programmierer der illegalen Plattform die Bitcoins während der Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft freiwillig herausgegeben.

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Der Programmierer und ein Immobilienunternehmer aus Berlin, dem gewerbsmäßigen Geldwäsche vorgeworfen wird, befinden sich seit November 2019 in Untersuchungshaft. Dafür soll er von den anderen Beschuldigten über eine niederländische Briefkastenfirma bis Mitte 2016 mehr als 5,1 Millionen Euro erhalten haben. Sie seien "umfassend geständig und unterstützen die Strafverfolgungsbehörden bei den weiteren Ermittlungen gegen den noch flüchtigen zweiten Hauptbetreiber", erklärten die Ermittler.

Den zwei mutmaßlichen Hauptbetreibern wird vorgeworfen, zusammen mit weiteren Beteiligten von Herbst 2008 bis Mai 2013 über 880.000 illegale Filmkopien über das Portal verbreitet und auf rumänischen Servern einen illegalen Streamingservice betrieben zu haben.

Movie2k.to war laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft nach der Abschaltung von Kino.to im Juni 2011 das führende deutsche Portal und eines der größten internationalen illegalen Portale für Kinofilme. Die Webseite hat die Kopien aber nicht selbst angeboten, sondern auf verschiedene Streaming-Hoster verlinkt, die sie wieder selbst ausstatteten.

Im November 2011 stellte die inzwischen insolvente GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) in Dresden Strafantrag gegen die Betreiber des Streamingportals und unterstützte die Behörden mit eigenen Ermittlungen. Im Jahr 2013 wurde Movie2k abgeschaltet. Bis zu diesem Zeitpunkt zählte die Seite zu den größten in der illegalen Streaming-Szene Deutschlands und lag im Besucher-Ranking für Deutschland im oberen Bereich.

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Astorek 07. Aug 2020

Er hat von "denen" gesprochen, direkt als Antwort auf den Threadersteller, der wiederum...

blbm9 07. Aug 2020

Nachfrage und Angebot. Wenn Sixt es nicht macht, macht es jemand anderes. Die...

GwhE 06. Aug 2020

Genau deswegen, ich glaube nicht das man diese punkte richtig trennen kann. Welches geld...

aetzchen 06. Aug 2020

Kann ich mir auch vorstellen. Typisches "Gefangenendilemma" aus der Spieltheorie...


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