General Motors: Surus bringt Brennstoffzellen in autonome Lkw

Surus ist ein geländegängiges Fahrgestell mit Elektromotoren und einer autonomen Fahrfunktion von General Motors. Die Plattform wird mit Brennstoffzellen betrieben und kann nicht nur ihre Akkus laden, sondern auch als Aggregat dienen. Die Reichweite soll bei bis zu 640 km liegen.

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Surus
Surus (Bild: General Motors)

Im Vergleich zu reinen Akkufahrzeugen haben Wasserstoffantriebe den Vorteil, dass der Kraftstoff schnell wieder nachgetankt werden kann. Dies will sich General Motors (GM) bei seiner Lkw-Plattform Surus zunutze machen, die zunächst nur aus dem Chassis mit vier Rädern, Elektromotoren, Akkus und Brennstoffzellen sowie der Technik für autonomes Fahren besteht.

  • General Motors Surus (Bild: General Motors)
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Je nach Anforderungszweck können mit der Plattform beispielsweise ein Container oder eine offene Ladefläche jeweils mit oder ohne Passagierkabine befördert werden. Surus steht für Silent Utility Rover Universal Superstructure. Das Fahrzeug hat ungefähr die Bodenfläche eines Schiffscontainers. Nach Ansicht von GM lassen sich damit eine Reihe von Logistikanwendungen abdecken, angefangen von der mobilen Notstromerzeugung über normale Transportdienstleistungen bis hin zur militärischen Nutzung.

General Motors arbeitet seit 2013 mit Honda an der Wasserstoffbrennstoffzellentechnik und will die Plattform innerhalb der nächsten fünf Jahre kommerzialisieren. Das wäre dann im Jahr 2022.

Beide Achsen sind lenkbar, und jede erhält ihren eigenen Elektromotor. Viel mehr technische Informationen gab General Motors nicht bekannt, außer dass die Reichweite über 640 km betragen soll. Die Brennstoffzelle wird auch als mobiler Stromgenerator arbeiten und zusätzlich zur Stromversorgung der Lithium-Ionen-Batterien des Fahrzeugs Hochvoltwechsel-, Gleich- oder 120-Volt-Wechselspannung liefern.

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Bei Surus handelt es sich nicht um das erste Brennstoffzellenfahrzeug von General Motors. Der Chevy Colorado ZH2 wurde 2016 zusammen mit der US-Armee entwickelt. Der große Pickup ist mit einer Brennstoffzelle ausgerüstet, die einen Akku lädt. Das Fahrzeug fährt elektrisch, ist 2,13 Meter breit und 1,98 Meter hoch. Die Räder haben einen Durchmesser von 0,94 Metern, und die Aufhängung wurde für den Off-Road-Einsatz konzipiert.

Für den Militäreinsatz ist der Wasserstoffantrieb nicht nur aus ökologischen Gründen interessant. Die Fahrzeuge haben auch praktische Vorteile: Ihre Wärmesignatur ist mangels Verbrennungsmotor deutlich geringer. Heiße Auspuffrohre und einen warmen Motor gibt es nicht mehr. Außerdem könnte das Auto auch leiser fahren. Das erschwert dem Gegner die Aufklärung.

Eine weitere Besonderheit ist der entnehmbare Akku. Er wird über die Brennstoffzelle geladen und versorgt die Elektromotoren des Chevy Colorado ZH2. Der Stromspeicher mit 25 kWh kann auch genutzt werden, um andere Geräte mit Strom zu versorgen. Außerdem lässt sich damit realisieren, was viele Interessenten ziviler Elektroautos seit langem fordern: Ein leergefahrener Akku kann gegen einen geladenen ausgetauscht werden.

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