Abo
  • Services:
Anzeige
Gehäuse des  T25-Sensors für eine Flugzeugturbine
Gehäuse des T25-Sensors für eine Flugzeugturbine (Bild: General Electric)

General Electric: Flugzeugtriebwerk erhält Bauteil aus 3D-Drucker

Gehäuse des  T25-Sensors für eine Flugzeugturbine
Gehäuse des T25-Sensors für eine Flugzeugturbine (Bild: General Electric)

Ein kleines Metallgehäuse ist das erste Bauteil aus einem 3D-Drucker, das für den Einsatz im Triebwerk eines Passagierflugzeugs zugelassen wurde. Bei künftigen Triebwerken soll das Elektronenstrahlschmelzen eine noch größere Rolle einnehmen.

Ein kleines Schutzgehäuse für einen Temperatursensor in der Flugzeugturbine GE90-94B, das General Electric Aviation gefertigt hat, wurde nicht gegossen, geschmiedet oder gefräst, sondern in einem speziellen 3D-Druckverfahren hergestellt. Es ist das erste Bauteil dieser Bauart, das von der US-Flugsicherheitsbehörde FAA für den Einsatz in einem Passagierflugzeug zugelassen wurde.

Anzeige
  • Gehäuse des T25-Sensors für eine Flugzeugturbine (Bild: GE)
  • Gehäuse des T25-Sensors für eine Flugzeugturbine (Bild: GE)
Gehäuse des T25-Sensors für eine Flugzeugturbine (Bild: GE)

GE Aviation arbeitet mit Boeing an einer Umrüstung von rund 400 Triebwerken des Typs GE90-94B, die unter anderem bei der Boeing 777 verwendet werden.

Der Druckprozess ist als Electron Beam Melting (EBM) oder auch Elektronenstrahlschmelzen bekannt. Dabei wird ein Metallpulver mit einem Elektronenstrahl gezielt und schichtweise geschmolzen, so dass die gewünschte Form entsteht. Das bei der Sensorhülle verwendete Material besteht aus einer Cobalt-Chrom-Legierung.

Das Bauteil wird nicht lange etwas Besonderes bleiben. Beim künftigen LEAP-Mantelstrom-Flugzeugtriebwerk von CFM, das als Joint Venture von General Electric und Snecma gebaut wird, sollen 19 Kraftstoffdüsen im 3D-Druckverfahren hergestellt werden. 2016 sollen einige Versionen dieses Triebwerks die Zulassung erhalten. Boeing will es bei der 737-MAX-Modellreihe verbauen.

Das 3D-Druckverfahren hat große Vorteile gegenüber bisherigen Techniken. Das Bauteil entsteht praktisch aus dem Nichts - eine Form ist nicht erforderlich. Darüber hinaus können geometrische Formen gebaut werden, die mit traditionellen Verfahren nicht aus einem Stück gefertigt werden können. Das macht auch die Herstellung leichterer Bauteile möglich. Zudem ist die Herstellung vergleichsweise schnell. Das Abfallvolumen ist überschaubar gering.

Das finale Design soll nach der Prototypenphase im Oktober 2014 fertiggestellt worden sein, woraufhin mit der Produktion begonnen werden konnte. Die FAA-Zertifizierung erfolgte im Februar 2015. Ende April soll das Bauteil in der Produktion verwendet werden.


eye home zur Startseite
ad (Golem.de) 21. Apr 2015

Ich habe mal beide Wünsche erfüllt ;) Mit freundlichen Grüßen ad (Golem.de)

Roybaer 21. Apr 2015

Ahhh, und noch fast vergessen. Laser und Elektronenstrahl ist schon ein großer...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. STAUFEN.AG, Köngen
  2. Haufe Group, Freiburg
  3. Max Weishaupt GmbH, Schwendi
  4. über Hays AG, Raum Würzburg, Mannheim


Anzeige
Top-Angebote
  1. 89,49€ (nur für Prime-Kunden)
  2. 579€
  3. und mit Gutscheincode bis zu 40€ Rabatt erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. iOS, MacOS und WatchOS

    Apple verteilt Updates wegen Telugu-Bug

  2. Sicherheitslücken

    Mehr als 30 Klagen gegen Intel wegen Meltdown und Spectre

  3. Nightdive Studios

    Arbeit an System Shock Remake bis auf Weiteres eingestellt

  4. FTTH

    Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude

  5. Programmiersprache

    Go 1.10 cacht besser und baut Brücken zu C

  6. Letzte Meile

    Telekom macht Versuche mit Fixed Wireless 5G

  7. PTI und IBRS

    FreeBSD erhält Patches gegen Meltdown und Spectre

  8. Deutsche Telekom

    Huawei und Intel zeigen Interoperabilität von 5G

  9. Lebensmittel-Lieferservices

    Für Berufstätige auf dem Lande oft "praktisch nicht nutzbar"

  10. Fertigungstechnik

    Intel steckt Kobalt und 4,5 Milliarden US-Dollar in Chips



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Dorothee Bär: Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
Dorothee Bär
Netzbetreiber werden über 100 MBit/s angeblich kaum los
  1. Colt Technology Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen
  2. FTTH/B Glasfaser wird in Deutschland besser nachgefragt
  3. Koalitionsvertrag fertig "Glasfaser möglichst direkt bis zum Haus"

Soziale Medien: Mein gar nicht böser Twitter-Bot
Soziale Medien
Mein gar nicht böser Twitter-Bot
  1. Soziale Medien Social Bots verzweifelt gesucht

Toshiba-Notebooks: Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
Toshiba-Notebooks
Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
  1. Router und Switches Kritische Sicherheitslücke in Cisco ASA wird ausgenutzt
  2. Olympia 2018 Mutmaßlicher Crackerangriff bei Eröffnung in Pyeongchang
  3. Schweiz 800.000 Kundendaten von Swisscom kopiert

  1. Entwickler gesucht, gerne auch ältere

    Techfinder | 02:49

  2. Re: Besteht denn abseits von Großstadt-Hipstern...

    Squirrelchen | 02:44

  3. Re: Wurde laut BSD-Podcast am 24.12.17 bekannt

    MarioWario | 02:25

  4. Re: So kann man auch den Ausbau verhindern ;)

    bombinho | 02:24

  5. Re: Gut so

    My1 | 02:19


  1. 00:27

  2. 18:27

  3. 18:09

  4. 18:04

  5. 16:27

  6. 16:00

  7. 15:43

  8. 15:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel