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Gender-Pay-Gap: Apple verbietet interne Umfragen zur Lohngerechtigkeit

Der Streit übers Homeoffice ist bei Apple nicht ausgefochten, da interne Umfragen dazu wie auch solche zur Lohngerechtigkeit verboten werden.
/ Andreas Donath
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Symbolbild (Bild: Pexels)
Symbolbild Bild: Pexels / CC0 1.0

Apple-Mitarbeiter hatten interne Umfragen zur Akzeptanz des hybriden Arbeitsmodells des Unternehmens durchgeführt, deren Ergebnisse an die Öffentlichkeit gelangten. Solche Umfragen dürfen jetzt nicht mehr erstellt oder ausgefüllt werden. Auch zum Thema Gender Pay Gap sind Eigeninitiaitiven nun verboten, zumindest wenn dabei demografische Merkmale abgefragt werden.

Wie The Verge(öffnet im neuen Fenster) berichtet, hatten Mitarbeiter ihre Kollegen gebeten, freiwillig ihre Gehälter und Merkmale wie ethnische Herkunft, Geschlecht und eventuelle Behinderung anzugeben. Apple behauptet, dass solche Umfragen identifizierende Informationen enthalten, also Rückschlüsse auf einzelne Personen zulassen könnten. Umfragen zur Entlohnungsgerechtigkeit(öffnet im neuen Fenster) machen ohne eine solche Segmentierung aber keinen Sinn.

Eine andere Umfrage sei mit ähnlichen Argumenten gestoppt worden, heißt es in dem Bericht. Darin wurde unter anderem das Geschlecht abgefragt. Nachdem diese eine Frage gelöscht wurde, musste die komplette Umfrage trotzdem eingestellt werden, weil sie auf einem Slack-Kanal durchgeführt wurde, der von Apple betrieben wird .

Dem Bericht von The Verge nach hat Apple mittlerweile eine Anweisung an alle Mitarbeiter verschickt, nachdem Umfragen verboten sind, die demografische Daten, Diversität oder Gesundheitsdaten umfassen.

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The Verge berichtet, dass mehrere befragte US-Arbeitsrechtler der Meinung sind, dass Apple dies nicht dürfe, weil Umfragen als eine Form der Arbeitsorganisation angesehen werden können und dass Angestellte das Recht haben(öffnet im neuen Fenster) , über die Bezahlung zu diskutieren.


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