Gen2-System: Starlink erklärt seine neuen, verbesserten Satelliten
SpaceX erweitert die Funktionen seiner Starlink-Satelliten und plant, sie mit dem neuen Starship zu starten. Das geht aus einer Pflichtmitteilung von SpaceX an die US-Regulierungsbehörde FCC(öffnet im neuen Fenster) (Federal Communications Commission) hervor. "Dieses Gen2-System wurde entwickelt, um die Konstellation der ersten Generation zu ergänzen, die SpaceX derzeit einsetzt" , schrieb SpaceX in der Einreichung.
Der Starlink-Dienst ist noch in der Betaphase, hat aber bereits etwa 90.000 Nutzer in zwölf Ländern mit über einer halben Million Bestellungen. SpaceX wird die Satelliten mit seinem neuen Starship transportieren , das schwerere Objekte mit mehr Volumen befördern kann.
SpaceX startete bisher 1.740 Starlink-Satelliten. Das System der ersten Generation wird seit November 2019 in den Orbit gebracht. Laut den Planungen sollen die Gen2-Satelliten insgesamt fast 30.000 Satelliten umfassen.
Gen2-Starlink-Satelliten schwerer und größer
SpaceX erklärte, dass die Gen2-Starlink-Satelliten schwerer und "etwas größer sind" . Dadurch können die Satelliten "erweiterte Fähigkeiten" für das SpaceX-Netzwerk bieten. Genauere Angaben wurden auf Anfrage nicht gemacht.
Die "bevorzugte Konfiguration" für Gen2 umfasse 29.988 Starlink-Satelliten im Orbit, die in neun unterschiedlichen Höhen von 340 bis 614 Kilometern eingesetzt würden. SpaceX werde die "Kapazität gleichmäßiger nach Breitengraden verteilen, um eine bessere, konsistentere globale Abdeckung zu gewährleisten" , heißt es in der Mitteilung. Um "Polarregionen wie Alaska besser zu bedienen" , werde die Anzahl der Satelliten in der sonnensynchronen Umlaufbahn fast verdoppelt.

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