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Kein eingebautes HDMI-Out

Ein Problem ist es, die Bildschirminhalte des Gemini auf einen anderen Monitor zu spiegeln. Im Einstellungsmenü findet sich eine Option für den HDMI-Out, mit verschiedenen USB-Typ-C-Dongles haben wir allerdings keine HDMI-Verbindung zu unterschiedlichen Monitoren herstellen können. Der Grund dafür ist einfach: Wir benötigen dafür ein spezielles Kabel. Dieses konnten Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne mitbestellen; wer es bei der Indiegogo-Kampagne also nicht mitgeordert hat, muss es für 40 Pfund nachbestellen. Display Port unterstützt das Gemini leider auch nicht, immerhin können wir das Signal drahtlos per Miracast an unterstützte Geräte senden.

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Die fehlende Display-Port-Unterstützung ist auch deswegen ärgerlich, da das Gemini gleich zwei USB-Typ-C-Anschlüsse hat. Diese sind allerdings nur zum Laden und für den Anschluss externer Geräte gedacht. Die Ladefunktion ist dabei nur im Anschluss am linken Rand realisiert, dafür soll die Buchse am rechten Rand mit dem passenden Kabel einen HDMI-Out bieten.

  • Das Gemini steht in der Tradition klassischer PDAs, wie dem Atari Portfolio, dem Psion und den Nokia-Communicator-Modellen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Gemini, dahinter ein Psion und der Atari Portfolio (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Standfuß des Gemini ist gleichzeitig das Scharnier, das den Bildschirm mit der Tastatureinheit verbindet. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit einem separaten Knopf können wir den Google Assistant aufrufen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Display ist 5,99 Zoll groß und zeigt Inhalte scharf an. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Gemini ist aus Metall und Kunststoff gefertigt, die Verarbeitung ist gut. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Um an den SIM- und SD-Karten-Steckplatz zu gelangen, müssen wir eine Metallklappe mit einem Spezialwerkzeug entfernen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Neben dem SIM-Karten-Steckplatz befindet sich der Anschluss für das optionale Kamera-Modul. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Klappe mit dem Werkzeug zu entfernen, erfordert ein wenig Überwindung - es fühlt sich jedes Mal so an, als würden wir das Gemini dabei kaputt machen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Gemini hat eine vollwertige Tastatur mit Scissor-Tasten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das deutsche Layout ist angesichts des geringen Platzes gut gewählt, benötigt allerdings einige Eingewöhnungszeit. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tasten müssen möglichst in der Mitte getroffen werden, da sie sonst verkanten können. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Zehnfingertipper werden aufgrund der Verteilung der Sonderzeichen mit der Tastatur des Gemini nicht glücklich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit der Tastatur sollte sich das Gemini für längere Texte eignen, wir sind aber aufgrund des Bindings nicht restlos von ihr überzeugt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Letztlich bietet ein PDA wie das Gemini nicht mehr als aktuelle Smartphones, die dank guter Softwaretastaturen mittlerweile auch schnelles und genaues Tippen ermöglichen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Um an den SIM- und SD-Karten-Steckplatz zu gelangen, müssen wir eine Metallklappe mit einem Spezialwerkzeug entfernen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Von der Leistung her ist das Gemini ein Mittelklassegerät. Der eingebaute Helio-X27-Prozessor von Mediatek hat zehn Kerne und erreicht maximal 2,6 GHz. Im Geräte-Benchmark Geekbench erreicht der PDA einen Single-Wert von 966 Punkten. Das liegt ungefähr auf dem Level anderer Mittelklasse-Smartphones wie dem Honor 9 Lite und dem Huawei P Smart. Im Icestorm-Unlimited-Test des 3DMark kommt das Gemini auf 14.207 Punkte, was ebenfalls nicht besonders viel ist.

Für alltägliche Aufgaben und auch nicht allzu komplizierte Spiele reicht der Prozessor in Verbindung mit 4 GByte Arbeitsspeicher allerdings vollkommen aus. Wir können mit dem Gemini surfen, E-Mails abrufen, Texte schreiben und Videos schauen, die auf dem guten Display gar nicht mal schlecht aussehen. Ist eine Anwendung allerdings zu anspruchsvoll, kommt das Gerät ins Stocken.

Der eingebaute Flash-Speicher ist 64 GByte groß, ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut. Dieser ist wie der SIM-Slot in unserem LTE-Modell unter einer Metallklappe versteckt, die fast die gesamte Oberseite der Display-Einheit bedeckt. Entfernt wird sie mit einem mitgelieferten Werkzeug, welches das durch Spannung gehaltene Metallstück löst - hierfür brauchten wir am Anfang schon ein wenig Überwindung. Unter der Klappe ist übrigens auch der Steckplatz für die optionale 5-Megapixel-Kamera verbaut, die wir nicht mitbestellt haben. Unser Modell hat nur eine 5-Megapixel-Frontkamera für Videotelefonie. Das Kameramodul kann für 40 Pfund nachbestellt werden.

eSIM ist eingebaut

Das Gemini unterstützt WLAN nach 802.11ac, das LTE-Modell zusätzlich noch mobile Internetverbindungen. In dieser Variante ist auch eine eSIM verbaut, die in den Einstellungen als Karte 2 angezeigt wird. Verwenden können wir diese noch nicht, Planet Computers gibt die Funktion auch nur als "eSIM ready" an. Bluetooth läuft in der Version 4.1, ein GPS-Modul ist eingebaut. Einen NFC-Chip hat der PDA nicht.

Links und rechts im Rand sind Lautsprecher eingebaut, die Stereoklang wiedergeben sollen. Das funktioniert allerdings nicht: Beide Lautsprecher geben das gleiche Audiosignal aus, wie wir mit verschiedenen Audio-Testdateien feststellen konnten. Bei Auslieferung ist eine Klangmodifikation aktiviert, die im Menü unter dem Stichwort "Klangverstörung" geführt wird. Wir glauben immer noch, dass es sich um einen weiteren Übersetzungsfehler handelt, es lässt sich aber nicht leugnen, dass der Sound tatsächlich schlechter wird.

Die Lautstärke wird zwar merklich gesteigert, gleichzeitig nehmen aber auch Nebengeräusche und das Scheppern der Höhen stark zu. Das Problem ist, dass das Gemini ohne diese Lautstärkeanhebung recht leise ist - am sinnvollsten scheint es uns, das Gerät mit Kopfhörern zu verwenden, eine Klinkenbuchse ist eingebaut.

Telefonieren per Freisprecheinrichtung oder mit Kopfhörern

Kopfhörer empfehlen wir auch allen, die mit dem Gemini telefonieren wollen. Die LTE-Version des PDA hat eine Telefoniefunktion, die ohne Kopfhörer nur mit einer Freisprechanlage nutzbar ist. Diese ist für unseren Geschmack viel zu leise, sie hat in etwa die Lautstärke von Musik, die ohne die Lautstärkeanhebung abgespielt wird. Leider können wir mit der Anhebung die Lautstärke eines Telefonats nicht verstärken. Unser Gegenüber hat uns über das eingebaute Mikro gut verstanden, auch wenn wir nicht direkt vor dem Gemini gesessen haben.

Der Akku hat eine Nennladung von 4.220 mAh und kann vom Nutzer ausgetauscht werden. Eigenartigerweise können wir den PDA nicht mit dem mitgelieferten USB-C-Kabel laden. Erst mit einem unserer Kabel lässt sich das Gerät über das mitgelieferte Netzteil aufladen, ein Umstand, der auch bei Crowdfunding-Kampagnen kleiner Startups nicht passieren sollte. Einen Full-HD-Film können wir bei voller Helligkeit 5,5 Stunden lang anschauen, ein durchschnittlicher Wert.

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jjfx 07. Jun 2019

Das E75 und E7 ebenso. Ich finde Tastatur-Handys schon praktisch, allerdings ist Android...

jjfx 07. Jun 2019

Sehe ich auch so. Finde ich vom Formfaktor praktischer.

Diether 13. Aug 2018

Aus meiner - nur für mich verbindlichen - Sicht ein absolut falsches Urteil. Sofort von...

tk (Golem.de) 13. Jun 2018

Eigentlich auf nichts Konkretes. :-)

Geigenzaehler 11. Jun 2018

Unter Linux ist die Hardware vom GPD Pocket aber eine ziemliche Zicke, sowohl zum...


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