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Gutes und großes Display

Außer der Tastatur ist bei einem PDA wie dem Gemini natürlich das Display wichtig. Der LC-Bildschirm des Geräts ist 6 Zoll groß und hat ein Format von 2:1. Da wir konstruktionsbedingt quer auf den Bildschirm schauen, finden wir das breite Format bei vielen Anwendungen gut, etwa beim Schreiben von Texten. Die Auflösung liegt bei 2.160 x 1.080 Pixeln, was für eine scharfe Darstellung absolut ausreicht. Mit einer Helligkeit von durchschnittlich 447 cd/qm ist der Bildschirm des Gemini zudem hell genug, um auch bei stärkerer Lichteinstrahlung noch Inhalte erkennen zu können. Die Blickwinkelstabilität ist gut, die Farben angenehm und realistisch. Insgesamt betrachtet ist das Display sehr gut und gibt keinen Anlass zur Kritik.

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Allzu stark dürfen wir nicht auf das Touchdisplay drücken, wenn wir Bildschirminhalte antippen: Die im Scharnier eingebaute Stütze verhindert nicht, dass das Gemini leicht nach hinten umkippt, wenn wir auf den Bildschirm tippen. Für die Nutzung auf dem Schoß ist das Gemini übrigens unserer Meinung nach zu klein, um bequem daran arbeiten zu können. Auch auf einem Bein als Ablagefläche geht das nicht, da das Gerät dann zu sehr wackelt.

  • Das Gemini steht in der Tradition klassischer PDAs, wie dem Atari Portfolio, dem Psion und den Nokia-Communicator-Modellen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Gemini, dahinter ein Psion und der Atari Portfolio (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Der Standfuß des Gemini ist gleichzeitig das Scharnier, das den Bildschirm mit der Tastatureinheit verbindet. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit einem separaten Knopf können wir den Google Assistant aufrufen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Display ist 5,99 Zoll groß und zeigt Inhalte scharf an. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Gemini ist aus Metall und Kunststoff gefertigt, die Verarbeitung ist gut. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Um an den SIM- und SD-Karten-Steckplatz zu gelangen, müssen wir eine Metallklappe mit einem Spezialwerkzeug entfernen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Neben dem SIM-Karten-Steckplatz befindet sich der Anschluss für das optionale Kamera-Modul. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Klappe mit dem Werkzeug zu entfernen, erfordert ein wenig Überwindung - es fühlt sich jedes Mal so an, als würden wir das Gemini dabei kaputt machen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das Gemini hat eine vollwertige Tastatur mit Scissor-Tasten. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Das deutsche Layout ist angesichts des geringen Platzes gut gewählt, benötigt allerdings einige Eingewöhnungszeit. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Die Tasten müssen möglichst in der Mitte getroffen werden, da sie sonst verkanten können. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Zehnfingertipper werden aufgrund der Verteilung der Sonderzeichen mit der Tastatur des Gemini nicht glücklich. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Mit der Tastatur sollte sich das Gemini für längere Texte eignen, wir sind aber aufgrund des Bindings nicht restlos von ihr überzeugt. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
  • Letztlich bietet ein PDA wie das Gemini nicht mehr als aktuelle Smartphones, die dank guter Softwaretastaturen mittlerweile auch schnelles und genaues Tippen ermöglichen. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)
Das Display ist 5,99 Zoll groß und zeigt Inhalte scharf an. (Bild: Christoph Böschow/Golem.de)

Wir finden zudem die Benutzung der Tastatur unpraktisch, wenn das Gemini nicht irgendwo abgelegt wird. Halten wir den PDA in der Hand, ist die Tastatur zu breit, um bequem mit beiden Daumen darauf zu tippen - also wie bei einem Blackberry. Die Texteingabe ist zwar möglich, wenn der Nutzer große Hände hat; aber auch dann sind die mittleren Buchstaben schon außerhalb der komfortabel erreichbaren Zone. Außerdem ist die Eingabe von Sonderzeichen mit dem Gemini in der Hand sehr mühselig, weshalb wir die Tastatur unterwegs nicht praktisch finden - es sei denn, wir stellen den PDA jedes Mal ab.

Bei der Auslieferung läuft das Gemini mit Android in einer vom Hersteller angepassten Version. Ein Blick auf die Versionsnummer führt zu leichtem Stirnrunzeln bei uns: Installiert ist Android 7.1, der Sicherheitspatch ist vom Februar 2018. Android 8.0 oder eine noch neuere Version hätte uns besser gefallen, allerdings lassen wir als Gegenargument gelten, dass es sich um das Produkt eines kleinen Herstellers handelt, dessen Entwicklung vor über einem Jahr startete. Wir hoffen allerdings, dass es bald ein Upgrade gibt.

Zu den Modifikationen gehört unter anderem die App Bar, die sich über eine spezielle Taste links von der Leertaste einblenden lässt. Hier können wir App-Icons als Shortcuts ablegen, auf die wir so schnell Zugriff haben, auch wenn wir uns in anderen Anwendungen befinden. Zusätzlich gibt es die von Android gewohnte App-Schnellzugriffsleiste, die sich aufgrund des Querformats des Gemini am rechten Rand statt unten befindet.

Einige Apps sind vorinstalliert

Die Übersicht der installierten Apps rufen wir mit einem Wisch von unten nach oben auf. Die voreingestellte Größe der Icons war uns zu groß, wir haben die komplette Anzeige um einen Schritt verkleinert. So finden wir die Bedienung besser, da übersichtlicher.

Planet Computers hat zudem einige Anwendungen vorinstalliert. Dazu gehören Einstellungs-Apps für die App Bar, ein Gemini-Sprachassistent sowie eine Notiz-App. Der Sprachassistent hat eine eigene Oberfläche und macht beim Drücken der Sprachtaste ein schickes Geräusch, ist letztlich aber nur ein Frontend für den Google Assistant, den wir natürlich auch direkt aufrufen können. Der Sprachassistent lässt sich auch über eine Taste am rechten Rand starten. Das funktioniert auch, wenn der Gemini zugeklappt ist - Antworten erhalten wir sinnloserweise aber erst, nachdem wir das Gerät aufgeklappt haben.

Ebenfalls vorinstalliert ist die App LEDison. Damit können wir die fünf in der Mitte der Vorderseite installierten RGB-LEDs programmieren und in bestimmten Mustern blinken lassen. Sieben Muster sind vorinstalliert (darunter natürlich auch ein roter Lichtverlauf wie bei KITT), wir können aber auch eigene Muster erstellen. Einen echten Sinn haben die blinkenden Lichter nicht, das Benachrichtigungslicht operiert unabhängig davon, wir finden die Funktion aber schön nerdig.

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 Deutsches Tastaturlayout gewöhnungsbedürftig, aber funktionalSoftware ist noch nicht ausgereift 
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jjfx 07. Jun 2019

Das E75 und E7 ebenso. Ich finde Tastatur-Handys schon praktisch, allerdings ist Android...

jjfx 07. Jun 2019

Sehe ich auch so. Finde ich vom Formfaktor praktischer.

Diether 13. Aug 2018

Aus meiner - nur für mich verbindlichen - Sicht ein absolut falsches Urteil. Sofort von...

tk (Golem.de) 13. Jun 2018

Eigentlich auf nichts Konkretes. :-)

Geigenzaehler 11. Jun 2018

Unter Linux ist die Hardware vom GPD Pocket aber eine ziemliche Zicke, sowohl zum...


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