Abo
  • Services:

Gemini Lake: Intels Atom erhält HDMI 2.0 und wird schneller

Mit Gemini Lake plant Intel eine neue Atom-Generation. Erste Details zeigen, dass die CPU-Kerne (Goldmont+) breiter werden und flotter rechnen, gleiches gilt für die Grafikeinheit. Auch bei den Display-Anschlüssen legt Intel endlich nach.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein aktueller Atom der Apollo-Lake-Generation
Ein aktueller Atom der Apollo-Lake-Generation (Bild: Intel)

Die Computerbase hat aus mehreren Quellen neue Informationen zu Intels nächster Atom-Generation zusammengetragen. Die heißt intern Gemini Lake und folgt auf Apollo Lake, also etwa die Atom E3900 für das IoT-Segment. Neu sind Änderungen an den CPU-Kernen und der Grafikeinheit.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Ludwigsburg
  2. Deloitte, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München

Als CPU-Architektur kommt Goldmont Plus (GLM+) zum Einsatz, das Frontend soll nun vier statt drei Befehle pro Takt decodieren können. Der L2-Cache ist mit 4 statt 2 MByte doppelt so groß und gleichzeitig die letzte Pufferstufe. Dadurch steige die Leistung der weiterhin bis zu vier Prozessorkerne um etwa 10 bis 15 Prozent. Als Arbeitsspeicher wird DDR3-1866 oder LPDDR4-2400 an einem 128-Bit-Interface unterstützt, hier hat sich nichts geändert.

  • Blockdiagram von Gemini Lake (Bild: CNX Software)
Blockdiagram von Gemini Lake (Bild: CNX Software)

Bei der Grafikeinheit setzt Intel erneut auf die Gen9LP, also die von Kaby Lake bekannte Stufe in einer Low-Power-Version. Sie weist bis zu 18 Shader-Blöcke (Execution Units) auf und kann H.265 sowie VP mit jeweils 10 Bit Farbtiefe decodieren und encodieren. Neu ist der Display-Controller der Gen10, welcher erstmals nativ HDMI 2.0 statt per Konverter-Chip unterstützt.

Hinsichtlich der restlichen Ausstattung gibt es unter anderem eMMC 5.1 (Embedded Multimedia Card) statt UFS (Universal Flash Storage) und nur zwei Sata-6-GBit/s-Ports. Hinzu kommen mehrere USB-3.0- und 2.0-Anschlüsse sowie ein paar PCIe-Gen2-Lanes. Möglicherweise integriert Intel auch Bluetooth und WLAN, dem Blockdiagramm ist das aber nicht zu entnehmen.

Das eigentliche System-on-a-Chip wird in einem 14-nm-FinFet-Verfahren bei Intel selbst gefertigt soll 9,9 x 9,5 mm groß sein, das BGA-Package misst offenbar 25 x 24 mm. Gemini Lake wird direkt auf dem Mainboard verlötet, die TDP beträgt weniger als 10 Watt. Geplant sind die SoCs für Herbst 2017.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 47,99€
  2. 39,99€ (Release 14.11.)
  3. 2,99€

Dwalinn 15. Aug 2017

Amazon wird wahrscheinlich im Herbst den neuen Fire TV ankündigen. Der soll zumindest 4k...

GaliMali 15. Aug 2017

Vor kurzen wurde der Support einiger Atoms in Windows 10 sogar eingestellt. https://www...

xVipeR33 14. Aug 2017

Die LSPCon Chips für HDMI 2.0 gab es auch auf den Intel NUC Boards, die gibt es mit Quad...


Folgen Sie uns
       


Google Home Max im Test

Der Home Max ist Googles teuerster smarter Lautsprecher. Mit einem Preis von 400 Euro gehört er zu den teuersten smarten Lautsprechern am Markt. Der Home Max kann wahlweise im Hoch- oder Querformat verwendet werden und liefert einen guten Klang, schafft es aber nicht, sich den Rang der Klangreferenz zu erkämpfen. Dafür liegt der Home Max bei der Mikrofonleistung ganz vorne und gehört damit zu den besten Google-Assistant-Lautsprechern am Markt.

Google Home Max im Test Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
    Elektroroller-Verleih Coup
    Zum Laden in den Keller gehen

    Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
    2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
    3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

      •  /