Gemeinschaftsunternehmen: Telekom und EWE stehen zur Öffnung der Netze

Die beiden Netzbetreiber Telekom und EWE beteuern, dass man beim Gemeinschaftsunternehmen Glasfaser Nordwest zu Open Access und den Auflagen des Bundeskartellamts stehe. Ausgebaut werden darf nur in nicht geförderten Gebieten, Konzentration auf städtische Gebiete ist nicht zugelassen.

Artikel veröffentlicht am ,
EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler (links) und Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland
EWE-Vorstandsvorsitzender Stefan Dohler (links) und Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom und EWE stehen zu den Zusagen an das Bundeskartellamt zur Gründung des Joint Ventures unter dem Namen Glasfaser Nordwest. "Mit den Zusagen gegenüber dem Bundeskartellamt haben wir diese Ziele nun auch formal abgesichert. Die Kunden und auch andere Telekommunikationsanbieter können sich darauf verlassen, dass wir den geplanten Ausbau und die Öffnung des Netzes umsetzen werden", sagte Telekom-Sprecher Andreas Middel Golem.de auf Anfrage.

Stellenmarkt
  1. Business Controlling Analyst (m/w/d)
    PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co KG, Mannheim
  2. IT-Spezialist als Software-Entwickler (m/w/d)
    McPaper AG, Berlin
Detailsuche

Das Unternehmen will bis zu 1,5 Millionen Haushalte und Firmen in Teilen Niedersachsens, Nordrhein-Westfalens sowie in Bremen mit Internet versorgen. Technische Grundlage ist Fiber To The Home (FTTH). Beide Partner gehen von einer Investitionshöhe von bis zu zwei Milliarden Euro über einen Zeitraum von rund zehn Jahren aus.

"Wir haben immer gesagt, dass die Glasfaser Nordwest die modernste Infrastruktur im Nordwesten errichten und diese diskriminierungsfrei allen interessierten Telekommunikationsanbietern zur Verfügung stellen wird", erklärte EWE-Sprecher Mathias Radowski. "Nach Abschluss des Fusionskontrollverfahrens, das laut Bundeskartellamt spätestens im Januar 2020 abgeschlossen sein soll, wollen wir das Unternehmen schnellstmöglich gründen und mit dem Ausbau beginnen."

Beide Gesellschafter wollen die Infrastruktur als Generalunternehmer ausbauen. Im Anschluss vergibt Glasfaser Nordwest die Ausbaugebiete per Auswahlverfahren auch an Dritte. Im Jahr 2020 sollten die ersten Kunden im Ausbaugebiet die neuen Glasfaseranschlüsse nutzen können.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03.–04. Februar 2022, Virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Bundeskartellamt hat am 5. Dezember 2019 wesentliche Teile der Glasfaser-Kooperation unter Auflagen genehmigt. Demnach darf nur in nicht geförderten Gebieten ausgebaut werden, eine Konzentration auf städtische Gebiete ist nicht erlaubt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Digitalisierung
500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
Artikel
  1. Krypto-Währung: El Salvador nutzt Talfahrt des Bitcoin für großen Ankauf
    Krypto-Währung
    El Salvador nutzt Talfahrt des Bitcoin für großen Ankauf

    Die selbsternannte Bitcoin-Nation El Salvador hat die aktuelle Schwäche der Währung ausgenutzt und eingekauft - offenbar am Smartphone.

  2. Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
    Bundesservice Telekommunikation
    Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

    Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.

  3. Radeon RX 6500 XT: Diese Karte hätte es früher(TM) nie gegeben
    Radeon RX 6500 XT
    Diese Karte hätte es früher(TM) nie gegeben

    In Zeiten irrer Grafikkarten-Preise wird ein winziger Laptop- als überteuerter Gaming-Desktop-Chip verkauft. Eine ebenso perfide wie geniale Idee.
    Eine Analyse von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /