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Sperrvermerk wird wohl bleiben: Hamburger Richter entscheiden zum Teil für die Gema.
Sperrvermerk wird wohl bleiben: Hamburger Richter entscheiden zum Teil für die Gema. (Bild: Youtube/Screenshot: Golem.de)

Gema: "Youtube sorgt mit 20 PR-Mitarbeitern für schlechtes Image"

Sperrvermerk wird wohl bleiben: Hamburger Richter entscheiden zum Teil für die Gema.
Sperrvermerk wird wohl bleiben: Hamburger Richter entscheiden zum Teil für die Gema. (Bild: Youtube/Screenshot: Golem.de)

Die Gema nutzt die Diskussion um eine neue Gebührenstruktur für Diskotheken für einen Seitenhieb auf Youtube. Der Verwertungsverband meint, Youtube würde mit 20 bis 30 PR-Mitarbeitern gezielt für ein schlechtes Image der Gema sorgen.

In einem ausführlichen Interview mit der Berliner Zeitung hat eine Sprecherin der Gema die ab 2013 geltende Veränderung der Gebühren für Musikaufführungen verteidigt. Entlastet werden sollen unter anderem Vereine, eine Existenzbedrohung für kleine Clubs sieht die Gema nicht. Das sehen die Clubbetreiber ganz anders, sie sprechen von einer Gebührenerhöhung von bis zu 1.600 Prozent.

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Die Zeitung wirft der Gema in dem Gespräch unter anderem vor, dass die Verwertungsgesellschaft die Verhandlungen mit den Clubbetreibern ohne Ergebnis abgebrochen habe - ebenso wie bei Youtube. Die Sprecherin der Gema antwortete darauf: "Wir wollten nur eine angemessene Lizenz dafür, dass mit dem geistigen Eigentum anderer Geld verdient wird. Youtube hat 20 oder 30 PR-Mitarbeiter eingestellt, um für ein schlechtes Gema-Image zu sorgen. Wir sind hier nur eine Handvoll." Eine Sprecherin von Google sagte Golem.de, man habe "keine Ahnung", wie die Gema zu der Zahl von 20 bis 30 Mitarbeitern käme, die ausschließlich mit Negativ-PR betraut seien. In Deutschland, so die Sprecherin weiter, gebe es nur eine PR-Beauftragte für Youtube.

Gema will dem Druck nicht nachgeben

Dass es in anderen Ländern eine Einigung zwischen Verwertungsgesellschaften und Youtube gegeben habe, führt die Sprecherin darauf zurück, dass die Gesellschaften "dem Druck von Youtube nachgegeben" hätten. In Deutschland will die Gema aber weiterhin eine "angemessene Vergütung" verlangen. Diese beziffert die Sprecherin in diesem Interview nicht weiter.

Bereits seit dem Jahr 2009 streiten die beiden Seiten um die Vergütung von Videoabrufen auf Googles Plattform, im April 2012 gab es dazu in Deutschland ein Musterurteil, nach dem sich beide Parteien als Gewinner sahen. Worum es inhaltlich geht, zeigt unser Report Darum streiten Gema und Youtube.


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Hieronymus83 06. Aug 2012

....einfach auf youtube, unabhängig wie youtube/google die gema dissen möchte oder wie...

Roody 03. Jul 2012

Es wird Zeit, dass die GEMA lernt Werbung und Kopie voneinander zu unterscheiden. Wenn...

Rungard 29. Jun 2012

Es ist echt erstaunlich. Egal wo du postet, egal zu welchem Thema oder ob es passt oder...

nomiad 28. Jun 2012

Ich bin zwar keiner der 30Pr Mitarbeiter, aber ich mache das freiwillig, komplett...

Nolan ra Sinjaria 27. Jun 2012

wechsel mal die Ansicht. In der Baumstruktur siehst du, auf wessen Post die +1 kam



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