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Gema-Einigung: Google-Musikvideoportal Vevo kommt nach Deutschland

Das Musikvideoportal Vevo, an dem Google beteiligt ist, kommt im Herbst nach Deutschland. Vevo gehört mehreren großen Major Labels und stellt seine Inhalte über Youtube bereit. Vevo und die Gema haben sich geeinigt.
/ Achim Sawall
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Das Youtube-Logo (Bild: AFP/Getty Images)
Das Youtube-Logo Bild: AFP/Getty Images

Die Musikvideoplattform Vevo soll im Herbst 2013 nach Deutschland kommen. Das berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) aus informierten Kreisen. Vevo-Betreiber sind Sony Music, Universal Music, Abu Dhabi Media und Google, dem Internetkonzern gehören 10 Prozent an dem Unternehmen. Die Vevo-Videos sind bei Youtube gespeichert. Die Gema erklärte auf Anfrage von Golem.de: "Wir haben mit Vevo eine prinzipielle Einigung erzielt."

Die Financial Times Deutschland berichtete im November 2010(öffnet im neuen Fenster) : "In Deutschland steht dem Start von Vevo und vielen anderen Diensten ein Streit zwischen Youtube und der Verwertungsgesellschaft Gema im Weg." Er wünsche sich, dass Vevo bald nach Deutschland komme, sagte Sony-Music-Deutschlandchef Edgar Berger der Zeitung.

Vevo finanziert sich über Werbung und bietet rund 75.000 Musik-Clips in bisher zwölf Ländern, darunter Großbritannien, Frankreich und Spanien.

Auch eine Apple-TV-App will Vevo in Kürze starten, berichtet das Wall Street Journal.

MTV Networks prüfe auch, seine Inhalte an Vevo zu lizenzieren, ein Kauf eines Anteils sei aber nicht geplant.

Seit rund vier Jahren streiten sich die Gema und Youtube um die Vergütung für Abrufe von Musikvideos bei dem Videoportal. Mounira Latrache, Youtube-Deutschland-Sprecherin, hatte im Gespräch mit Golem.de im Februar 2013 erklärt , wegen des Rechtsstreits mit der Verwertungsgesellschaft Gema verdiene Youtube mit Musik in Deutschland gegenwärtig kein Geld. Youtube habe im vergangenen Jahr jedoch weltweit mehrere Hundert Millionen US-Dollar an das Musikbusiness ausgeschüttet.

Die Gema hatte wegen der Einblendung der Es-tut-uns-leid-Sperrtafeln vor dem Landgericht München Unterlassungsklage gegen Youtube eingereicht.


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