Abo
  • Services:
Anzeige
Microsoft Surface heißt die neue Tabletserie von Microsoft.
Microsoft Surface heißt die neue Tabletserie von Microsoft. (Bild: Microsoft)

Geheimhaltung: Microsofts Surface-Tablets kommen aus dem Bunker

Microsoft Surface heißt die neue Tabletserie von Microsoft.
Microsoft Surface heißt die neue Tabletserie von Microsoft. (Bild: Microsoft)

Dass Microsoft die Branche mit der Vorstellung seiner eigenen Tablets überraschen konnte, liegt an vorheriger strikter Geheimhaltung. Das Unternehmen bestätigte Techradar, dass die Entwickler abgeschottet in einer geheimen Werkstatt arbeiten mussten.

Microsofts Forschungschef Steven Bathiche hat Techradar beschrieben, wie Microsoft seine Surface-Tablets unbemerkt vom Rest der Branche entwickeln konnte. Bathiche beschreibt die Büros wörtlich als "unterirdischen Bunker ohne Fenster". Die übliche Wirkungsstätte von Microsoft Research, intern "Die Garage" genannt, war zuvor als viel zu bekannt ausgemacht worden.

Anzeige

Im Tablet-Bunker, der mit wachsender Teamanzahl den Ort wechseln musste - Fenster gab es auch dort nicht -, arbeiteten die Entwickler nicht nur an der Software, sondern vor allem an der Gestaltung. Zum Einsatz kamen unter anderem 3D-Drucker, gleich dutzendweise wurden Prototypen erstellt. Das geschah hinter doppelten Türen wie bei einer Luftschleuse: Nur wer alleine die äußere Tür passiert hat, konnte die innere öffnen.

Wie viel Wert das Unternehmen dabei auf die Haptik legte, erklärt der Bericht anhand des ausklappbaren Standfußes der Tablets. Er wurde wie bei einer Autotür unter anderem auf sein Geräusch beim Einklappen hin entwickelt. Das nur 0,7 Millimeter dünne Blech sollte beim Einschnappen in seine Halterung wertig klingen. Also stand zuerst fest, wie der Standfuß klingen sollte, danach wurde so lange mit der Mechanik experimentiert, bis das Ziel erreicht war. Ganz neu ist diese Idee auch bei Microsoft übrigens nicht, schon die später UMPC genannten Origami-Geräte hatten 2006 einen ähnlichen Aufsteller.

Verschlossen zeigt sich Microsoft weiterhin beim Preis der Geräte. Auch im Gespräch mit Techradar gilt: Surface Pro mit Intel-CPU soll so viel wie Ultrabooks kosten und Surface RT so viel wie vergleichbare Android-Tablets. So billig wie das Kindle Fire, das in den USA nur 199 US-Dollar kostet, soll die RT-Version aber nicht werden. Grob geschätzt könnte Surface RT mit ARM-CPU so rund 500 US-Dollar kosten und Surface Pro ab 800 US-Dollar, was der mittlere Preis von Ultrabooks der Einstiegsklasse ist.


eye home zur Startseite
anwelti 29. Jun 2012

Was ist der Vorteil von Apple ... genau, das sie Hardware und Software aus einer Hand...

u21 25. Jun 2012

http://www.youtube.com/watch?v=SohMW2aa9IQ&t=2m37s

quantummongo 25. Jun 2012

Uiui wohl bereit für den heilgen Krieg oder was? :) Oder warum fühlst DU dich hier...

S-Talker 25. Jun 2012

Quelle? Aus welchem Bericht geht hervor, wie wie der Entwicklungskosten auf das Undesign...

derKlaus 24. Jun 2012

Das ding hat schon einige Interessante Punkte. Der Standfuß, alleine der psychologische...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. IT4IPM GmbH, Berlin
  2. B. Braun Melsungen AG, Melsungen, Tuttlingen
  3. über Ratbacher GmbH, Freiburg
  4. über Ratbacher GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 28,99€
  2. 189,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  2. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  3. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen

  4. Autonomes Fahren

    Der Truck lernt beim Fahren

  5. Selektorenaffäre

    BND soll ausländische Journalisten ausspioniert haben

  6. Kursanstieg

    Bitcoin auf neuem Rekordhoch

  7. Google-Steuer

    Widerstand gegen Leistungsschutzrecht auf EU-Ebene

  8. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode

  9. Airbus A320

    In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp

  10. Urheberrecht

    Marketplace-Händler wegen Bildern von Amazon bestraft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Handel über amazon und ebay teilweise...

    robinx999 | 19:11

  2. Re: Panamera ist schon eine perverse Karre

    neocron | 19:04

  3. Re: Hätte Windows Phone so ausgesehen, wäre es...

    ArcherV | 18:58

  4. Re: Anscheinend gibt es keine gesetzlichen Vorgaben.

    picaschaf | 18:41

  5. Re: Gibt es schon Atteste für 2m Menschen?

    ChMu | 18:38


  1. 11:57

  2. 09:02

  3. 18:02

  4. 17:43

  5. 16:49

  6. 16:21

  7. 16:02

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel