Geheimhaltung: Der öffentliche Ufo-Report der USA war unvollständig

Im Juni 2021 hat das Verteidigungsministerium seinen Ufo-Report veröffentlich. Jetzt zeigt sich, dass er unvollständig war.

Artikel veröffentlicht am , Patrick Klapetz
In den veröffentlichten Passagen sollen sich geschwärzte Zahlen, Bilder und Diagramme befinden.
In den veröffentlichten Passagen sollen sich geschwärzte Zahlen, Bilder und Diagramme befinden. (Bild: Pixabay / Montage: Golem.de)

Gibt es außerirdische Ufos tatsächlich? Diese Frage sollte mit dem Ufo-Report des amerikanischen Verteidigungsministeriums geklärt werden - so zumindest die Hoffnung einiger. Das veröffentliche Dokument im Juni 2021 war dagegen alles andere als zufriedenstellend. Zum großen Teil wurden in dem neunseitigen Bericht Phänomene enthüllt, die bereits bekannt waren.

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Jedoch war dies nur der Bericht, der der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Es soll ein geheimes Briefing zwischen Mitgliedern des Kongresses gegeben haben, das Informationen aus dem öffentlichen Bericht entfernte.

Nach dem Freedom of Information Act (FOIA), also dem Gesetz zur Informationsfreiheit, hat man seit 1967 in den USA öffentlichen Zugang zu Dokumenten staatlicher Behörden. Die Internetseite The Black Vault macht sich dieses Recht zu Nutze, indem dort Dokumente zu Ufo-Sichtungen veröffentlicht werden. Dort wurde am 23. März 2022 der ungekürzte Ufo-Bericht veröffentlicht - jedoch sind einige Passagen davon geschwärzt.

Unspektakulärer öffentlicher Ufo-Bericht

Anzumerken ist, dass das Militär in dem Bericht nicht von unbekannten Flugobjekten (Ufo) spricht, sondern von unidentifizierten Luftphänomenen (UAP, engl. Unidentified Aerial Phenomena). Der ursprünglich veröffentlichte Report umfasst neun Seiten. In dem Bericht hat man sich auf Sichtungen aus den Jahren von 2004 bis 2021 konzentriert. Zudem hat die Behörde nach natürlichen Erklärungen für die unidentifizierbaren Objekte gesucht, nicht nach außerirdischen Zeichen.

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So kam man bei manchen Sichtungen zum Schluss, dass es sich um Vögel, Ballons, aber auch Plastiktüten gehandelt hat. Auch natürlichen atmosphärischen Phänomenen wie Eiskristalle, Feuchtigkeit und thermische Fluktuationen wurden untersucht. Die Gefahr von ausländischen nicht bekannten Technologien zählen ebenfalls zu manchen UAP-Sichtungen.

Gefährliche Auffälligkeiten konnte man zunächst ausschließen. Jedoch wurde in dem Bericht auch angemerkt, dass es mehr Zeit brauche zur genauen Analyse und ein einheitliches System zum Vermerk von Sichtungen.

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Neuer, geschwärzter und umfassender Bericht

The Black Vault liegt dagegen ein 17-seitiger Report vor, in dem teilweise Seiten fast komplett geschwärzt wurden. In diesen Passagen sollen sich geschwärzte Zahlen, Bilder und Diagramme, die vom Verteidigungsministerium als häufige und weniger häufige (bzw. unregelmäßige) Formen der Ufo-Sichtungen aufgelistet wurden, befinden. Diese Abschnitte fehlen im öffentlichen Bericht vollständig.

Aus dem umfangreicheren Bericht geht auch hervor, dass das FBI die Ursachen der Phänomene untersucht hat und weiterhin ermittelt. Vielleicht taucht irgendwann auch eine ungeschwärzte Version auf?

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Fotobar 28. Mär 2022 / Themenstart

Es geht um unsere grundsätzliche DNA, nicht um unseren Intellekt. Es kann auch ein...

Katsuragi 28. Mär 2022 / Themenstart

das liegt aber in allen mir bekannten Fällen weniger daran, dass es unerklärlich ist...

sampleuser 28. Mär 2022 / Themenstart

Habe nun die Doku wieder gefunden (kann leider immer noch keine Links posten, daher die...

Eheran 27. Mär 2022 / Themenstart

Aus deiner Quelle: Dir ist klar, dass Pferde locker 2x schneller sind und auch Menschen...

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