Geheimhaltung: So will Apple Leaks verhindern

Apple will verhindern, dass Produktinformationen vor der Präsentation bekannt werden. Ein Sicherheitsteam kontrolliert daher die Mitarbeiter bei Auftragsfertigern, damit keine Teile aus den Werken geschmuggelt werden. Mehr Leaks bedeuten für Apple weniger verkaufte Geräte.

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Ein iPhone beim Filmen
Ein iPhone beim Filmen (Bild: Pexels)

Die Website The Outline hat eine interne Apple-Präsentation zugespielt bekommen, die offenbar zeigt, wie das Konzernsicherheitsteam Leaks ausschalten will. In dem Team sitzen demnach auch frühere Mitglieder von Geheimdiensten, Strafverfolgungsbehörden und des Militärs. Der Präsentation zufolge führen sie täglich mehr Kontrollen als die Transportsicherheitsbehörde der USA (TSA) durch, die unter anderem Flugreisende kontrolliert.

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Die TSA mache in Spitzenzeiten 1,8 Millionen Kontrollen am Tag, heißt es in dem Mitschnitt der Präsentation nach Angaben von Apples Sicherheitschef David Rice. In China führt das Apple-Team täglich 2,7 Millionen Kontrollen in 40 Werken durch. Wenn neue iPhones gebaut würden, steige die Zahl auf 3 Millionen Kontrollen pro Tag.

Die Konzernsicherheit will den Angaben zufolge nicht nur das Herausschmuggeln von Bauteilen oder anderen Informationen verhindern, sondern auch die Quelle solcher Informationen aufspüren.

Apple gibt vor seinen Produktpräsentationen grundsätzlich keine Informationen preis. So wird einerseits die Spannung erhöht, wichtiger ist jedoch: Die bisherigen Produkte verkaufen sich besser, wenn der Kunde nicht weiß, was der Nachfolger kann, und wann dieser auf den Markt kommt. Apple-Chef Tim Cook sagte bei der Präsentation der jüngsten Geschäftszahlen, die Leaks über das iPhone 8 seien ein Problem und beeinflussten die Verkaufszahlen des iPhone 7 negativ. Ein "Innehalten bei den Käufen" sei darauf zurückzuführen, dass "früher und viel häufiger über zukünftige iPhones berichtet" werde.

Das Konzernsicherheitsteam arbeitet laut Präsentation erfolgreich. So seien 2016 nur noch vier Gehäuseteile gestohlen worden, während 2015 noch 57 Stück den Weg aus den Werken fanden. 2014 waren es sogar noch 387 Teile.

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FreiGeistler 23. Jun 2017

@Private Paula Also bei deinen Datenmengen würde ich generell zu einem NAS raten. Via VPN...

rockero 22. Jun 2017

Das aber auch nur bedingt. Dabei hängt es ja stark vom Zeitpunkt ab und ob man ein neues...

__destruct() 21. Jun 2017

Ja, daran merkt man, dass es funktioniert.

der_dude 21. Jun 2017

Nein. Wenn sich die "Verkaufsabstände" für jeden Apple Nutzer vergrößern, weil...

Peter Brülls 21. Jun 2017

Interessanter Punkt. Die Home-Pod Vorstellung wäre danach also eine Art...


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