Geheimes Team: Apple entwickelt Satellitentechnologie für das iPhone

Apple hat ein eigenes Team für Satelliten-Technik. Mit seinen Finanzreserven könnte der US-Konzern ein eigenes Satellitennetz mit neuer Technologie für hohe Datenraten aufbauen.

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Satellitentelefon von Thuraya
Satellitentelefon von Thuraya (Bild: Thuraya)

Apple hat ein geheimes Team, das an Satellitentechnologie arbeitet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit dem Projekt vertraut sind. Der iPhone-Hersteller beschäftige rund ein Dutzend Ingenieure aus der Luft- und Raumfahrt-, Satelliten- und Antennenindustrie an dem Projekt, um Ergebnisse innerhalb von fünf Jahren zu erhalten. Die Arbeiten an dem Projekt seien noch in einem sehr frühen Stadium und könnten auch noch abgebrochen werden.

Eine klare Richtung und Verwendung für Satellitentechnik sei noch nicht festgelegt. Der Apple-Vorstandsvorsitzende Tim Cook habe Interesse an dem Projekt gezeigt was darauf hinweisen könnte, dass es eine Priorität für den Konzern darstelle.

Es ist nicht klar, ob Apple beabsichtigt, die kostenintensive Entwicklung einer eigenen Satellitenflotte voranzutreiben oder nur vorhandene Satelliten zu nutzen. Eine Apple-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme für Bloomberg ab.

"Die Lehren aus früheren Niederlagen von Iridium, Globalstar und Teledesic sind, dass es wirklich schwierig ist, einen tragfähigen Geschäftsplan für milliardenschwere Satellitenkommunikationsprojekte zu finden", sagte Tim Farrar, Satellitenspezialist und Principal bei TMF Associates zu Bloomberg.

Apple verfügte im Oktober 2019 über finanzielle Reserven in Höhe von 205,9 Milliarden US-Dollar, ein Rückgang um 2,2 Prozent Vergleich zum Vorquartal. Das Unternehmen gibt viel Geld für eigene Film- und Serieninhalte und Dividenden für die Aktionäre aus.

Satellitentelefone mit ihren großen Antennen benötigen eine Sichtverbindung zum Satelliten und funktioieren deswegen nur im Freien. Apple könnte ein eigenes Satellitennetz aufbauen und dabei versuchen, bisher nicht erreichte Datenraten anzubieten. Dadurch könnten bestehende Mobilfunkbetreiber umgangen werden.

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