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Geheimdienste:
Wenn Hacker Hacker hacken, scheitert die Attribution

Virus Bulletin 2017
Einen Hack bis zu seinem Ursprung zurückzuverfolgen, gilt im IT-Sicherheitsbereich als schwieriges Geschäft. Neue Forschungen von Kaspersky zeigen, dass die Situation noch verfahrener ist, als bislang angenommen.
/ Hauke Gierow
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Hackergruppen nutzen auch die Infrastruktur anderer Gruppen, um sich zu verstecken. (Bild: Pascal Guyot/Getty Images)
Hackergruppen nutzen auch die Infrastruktur anderer Gruppen, um sich zu verstecken. Bild: Pascal Guyot/Getty Images

Was passiert eigentlich, wenn staatliche Hackergruppen andere staatlich geförderte Gruppen oder Geheimdienste hacken – und was bedeutet das für die Arbeit von Sicherheitsfirmen? Dieser Frage sind zwei Sicherheitsforscher von Kaspersky nachgegangen und haben die Ergebnisse ihrer Forschungen auf der Sicherheitskonferenz Virus Bulletin in Madrid vorgestellt (PDF(öffnet im neuen Fenster)).

Costin Raiu und Juan Andres Guerrero-Saade, beide Angestellte der Sicherheitsfirma Kaspersky Labs, bezeichneten dies in ihrer Präsentation als "fourth party collection" – also die unfreiwillige Gewinnung von geheimdienstlich verwertbaren Informationen (Signals Intelligence) über einen anderen Geheimdienst. Sie präsentierten mehrere Beispiele, in denen Angreifer sich in die Infrastruktur anderer Gruppen hackten oder deren Tools bei Angriffen verwendeten. Darunter hätten sich auch in Sicherheitskreisen bekannte Gruppen wie Nettraveler und Darkhotel befunden.

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