Auf dem Dach der britischen Botschaft befindet sich ein viereckiger Aufbau, der etwa die Dimension einer Garage für einen großen Lieferwagen hat. Dieser Aufbau in 40 Metern Höhe ist ebenfalls mit einer Plastikplane verkleidet.
Von dort ist das Dach der russischen Botschaft direkt einsehbar, deren höchster Punkt der Zeltaufbau mit 36 Metern ist. Diese, wie auch alle folgenden Höhenangaben stammen aus dem Geodatenviewer der Stadtvermessung Wien(öffnet im neuen Fenster). Was sich hinter den Plastikplanen dieser GCHQ-Garage befinden sollte, ist weiter unten zu lesen.
Im 22. Wiener Gemeindebezirk steht auf einer Fläche von 40.000 Quadratmetern ein enormer Gebäudekomplex, die sogenannte Russencity. Es ist die UN-Botschaft der Russischen Föderation, die noch zu Zeiten der Sowjetunion erbaut wurde. Auf dem Dach befindet sich die europäische Sigint-Leitstation Russlands(öffnet im neuen Fenster), es ist die größte solche Anlage im Westen. Das turmartige Gebäude ist mit 26 Metern das höchste Konstrukt in der näheren Umgebung, die Einfamilienhäuser dominieren.
Bild 1/7: von links: Kurzwellenantenne, eine VHF-Vertical, zwei Discones und zwei weitere Verticals. Auffällig ist der zeltartige Dachaufbau, aus dem linkerhand ein Rohr herausführt. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 2/7: Dieser Aufbau hat eine Grundfläche von etwa 20 Quadratmetern und ist mehr als 3 Meter hoch. Rundum ist das Dach der britischen Botschaft reichlich mit Kameras bestückt. (Bild. CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 3/7: Diese Luftaufnahme einer Drohne zeigt den zentralen Teil der Anlage. Der Aufbau mit dem Schrägdach ist der Kontrollraum für die Sat-Antennen. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 4/7: Diese Holzkonstruktion mit Plastikmatten ist insgesamt so leicht, dass sie mit Abspannungen befestigt werden muss. Am Dach des Kontrollraums stehen neben einer Discone zwei weitere VHF/UHF-Antennen des italienischen Herstellers Sirio. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 5/7: Der IZD-Tower wurde von einem Investorenkonsortium Ende der 1990er Jahre errichtet. Der auffällige Vorbau ganz oben wurde angeblich auf Wunsch der US-Amerikaner nachträglich in den Bauplan integriert. (Bild. CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 6/7: Rechts unten im Bild ist die Fernsteuerung dafür zu sehen, der Kasten darüber enthält die zugehörige Steuerelektronik. (Bild: NSA SCS/Edward Snowden)
Bild 7/7: Die Hütte auf dem Dach der Botschaft der Vereinigten Staaten in 1090 Wien wurde nach dem Überflug einer Drohne 2015 mit einer neuen Plane eingekleidet. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Der Turm wurde von vornherein als Antennenträger konzipiert und ist mit rund einem Dutzend Schüsseln(öffnet im neuen Fenster) bestückt. Die vier größten mit Durchmessern von 4 Metern sind allesamt auf Positionen von Eutelsat-Kommunikationssatelliten zwischen 3° und 10° Ost gerichtet. Vor diesen großen Dishes befindet sich eine Art Kontrollraum und gleich daneben steht wiederum ein Aufbau, der mit Plastikplanen verkleidet ist.
Zwei Botschaften bei den UN
Alle diese Dachaufbauten haben dieselbe Funktion wie die kugelförmigen Radome, die für Sat-Spionagestationen des Echelon-Systems der Vereinigten Staaten sind. Zum einen dient er dem Witterungsschutz, vor allem schützt er das Equipment darunter vor neugierigen Blicken. Wie man gleich sehen wird, hat diese Hütte ein Gegenstück.
Bild 1/7: von links: Kurzwellenantenne, eine VHF-Vertical, zwei Discones und zwei weitere Verticals. Auffällig ist der zeltartige Dachaufbau, aus dem linkerhand ein Rohr herausführt. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 2/7: Dieser Aufbau hat eine Grundfläche von etwa 20 Quadratmetern und ist mehr als 3 Meter hoch. Rundum ist das Dach der britischen Botschaft reichlich mit Kameras bestückt. (Bild. CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 3/7: Diese Luftaufnahme einer Drohne zeigt den zentralen Teil der Anlage. Der Aufbau mit dem Schrägdach ist der Kontrollraum für die Sat-Antennen. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 4/7: Diese Holzkonstruktion mit Plastikmatten ist insgesamt so leicht, dass sie mit Abspannungen befestigt werden muss. Am Dach des Kontrollraums stehen neben einer Discone zwei weitere VHF/UHF-Antennen des italienischen Herstellers Sirio. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 5/7: Der IZD-Tower wurde von einem Investorenkonsortium Ende der 1990er Jahre errichtet. Der auffällige Vorbau ganz oben wurde angeblich auf Wunsch der US-Amerikaner nachträglich in den Bauplan integriert. (Bild. CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 6/7: Rechts unten im Bild ist die Fernsteuerung dafür zu sehen, der Kasten darüber enthält die zugehörige Steuerelektronik. (Bild: NSA SCS/Edward Snowden)
Bild 7/7: Die Hütte auf dem Dach der Botschaft der Vereinigten Staaten in 1090 Wien wurde nach dem Überflug einer Drohne 2015 mit einer neuen Plane eingekleidet. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 1/7: von links: Kurzwellenantenne, eine VHF-Vertical, zwei Discones und zwei weitere Verticals. Auffällig ist der zeltartige Dachaufbau, aus dem linkerhand ein Rohr herausführt. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 2/7: Dieser Aufbau hat eine Grundfläche von etwa 20 Quadratmetern und ist mehr als 3 Meter hoch. Rundum ist das Dach der britischen Botschaft reichlich mit Kameras bestückt. (Bild. CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 3/7: Diese Luftaufnahme einer Drohne zeigt den zentralen Teil der Anlage. Der Aufbau mit dem Schrägdach ist der Kontrollraum für die Sat-Antennen. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 4/7: Diese Holzkonstruktion mit Plastikmatten ist insgesamt so leicht, dass sie mit Abspannungen befestigt werden muss. Am Dach des Kontrollraums stehen neben einer Discone zwei weitere VHF/UHF-Antennen des italienischen Herstellers Sirio. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 5/7: Der IZD-Tower wurde von einem Investorenkonsortium Ende der 1990er Jahre errichtet. Der auffällige Vorbau ganz oben wurde angeblich auf Wunsch der US-Amerikaner nachträglich in den Bauplan integriert. (Bild. CC 3.0 Nomen Nescio)
Bild 6/7: Rechts unten im Bild ist die Fernsteuerung dafür zu sehen, der Kasten darüber enthält die zugehörige Steuerelektronik. (Bild: NSA SCS/Edward Snowden)
Bild 7/7: Die Hütte auf dem Dach der Botschaft der Vereinigten Staaten in 1090 Wien wurde nach dem Überflug einer Drohne 2015 mit einer neuen Plane eingekleidet. (Bild: CC 3.0 Nomen Nescio)