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Sicherheitstechnik-Cluster in München

Dennoch räumte Kahl ein, dass in München inzwischen ein "Sicherheitstechnik-Cluster" entstanden sei. Dazu zählten die in Pullach verbliebene Abteilung Technische Aufklärung des BND, die neue IT-Behörde Zitis, die Hochschule der Bundeswehr sowie die Nähe zu entsprechenden Industrieunternehmen. Der BND will demnach Zitis in bestimmten Bereichen unterstützen und will von Zitis-Entwicklungen profitieren. Ausgenommen sei allerdings der Bereich Kryptologie. Generell sei im Cyberbereich vieles an Kooperation vorstellbar, sagte Kahl. Selbst in den USA sei eine Konzentration von bestimmten Fähigkeiten festzustellen. Allerdings sei die "Vielgestaltigkeit nicht unbedingt von Nachteil, wenn die Zuständigkeiten gut geregelt sind".

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Insgesamt scheinen sich BND und Verfassungsschutz von den Auswirkungen der NSA-Affäre gut erholt zu haben. Beide Dienste haben laut Maaßen und Kahl mehrere Hundert neuer Stellen erhalten. Der BND rüstet demnach seine Technik mit Programmen in Milliardenhöhe auf, wozu eigene Satelliten zur Bildaufklärung gehören. Die Kooperation mit anderen Diensten laufe ebenfalls "gut bis sehr gut", sagte Maaßen. Selbst mit solchen Ländern, die nicht gerade zu den Verbündeten zählten und selbst vom Verfassungsschutz kritisch beobachtet würden.

Große Gefahren im Cyberraum

Kahl sieht in diesem Bereich derzeit keinen Korrekturbedarf. Im Gegenteil. Die Dienste tauschen seiner Darstellung zufolge inzwischen schneller und großzügiger in Form von Rohdaten aus. Das Problem sei eher, "mit der Flut an Daten zurechtzukommen".

Alle drei Geheimdienstchefs messen den Gefahren im "Cyberraum" eine zunehmende Bedeutung zu. Es gebe eine "vielfältige und massenhafte Bedrohung", sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland, sagte Kahl. Die Herausforderungen wüchsen jeden Tag. Daher seien mehr Mitarbeiter erforderlich, um die Gefahren zu bekämpfen.

Hackbacks gefordert

Ein heikles Thema ist auf diesem Gebiet der Umgang mit Sicherheitslücken. Laut Kahl arbeitet der BND "sehr gut und eng" mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen. Dabei würden Erkenntnisse ausgetauscht, um sich gegen Angriffe wehren zu können. Erkenntnisse, um im Ausland Sicherheitslücken auszunutzen, schlage der BND nicht aus, sagte Kahl. Verfassungsschutzpräsident Maaßen versicherte hingegen, alle Informationen über Sicherheitslücken weiterzugeben.

Der CDU-Abgeordnete Schuster verschaffte den Geheimdiensten zudem die Gelegenheit, sich für den Einsatz sogenannter Hackbacks starkzumachen. Es sei sinnvoll, eine Angriffsquelle ausschalten zu können, wenn man die Möglichkeit dazu habe, sagte Kahl. Allerdings dürfe der BND dies nicht und müsse es anderen überlassen. Es sei eine Kosten-Nutzen-Relation, über die die Politik entscheiden müsse.

 Geheimdienstchefs im Bundestag: Aus dem Werkzeugkasten des GrauensWarum die Bundestagswahl nicht gehackt wurde 
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bombinho 22. Okt 2017

Letztlich schreiben wir das Gros der heutigen Terroristen oelexportierenden Laendern zu...

bombinho 22. Okt 2017

82Mio. potentielle Terroristen alleine in Deutschland nennst du laecherlich? ;)

User_x 06. Okt 2017

dann regnet es halt und er steht wenn er denn einen Regenschirm dabei hat, zumindest im...

plutoniumsulfat 06. Okt 2017

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