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Geheimdienst: NSA spähte Dutzende Telefone der Regierung Brasiliens aus

Nicht nur Staatschefin Dilma Rousseff: Laut Wikileaks soll der US-Geheimdienst NSA auch hohe Regierungsmitglieder Brasiliens systematisch ausspioniert haben. Rousseff bleibt gelassen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff bei einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama Ende Juni
Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff bei einem Treffen mit US-Präsident Barack Obama Ende Juni (Bild: Chip Somodevilla/Getty Images)

Der US-Geheimdienst NSA hat nach Informationen der Enthüllungsplattform Wikileaks in Brasilien neben Staatschefin Dilma Rousseff auch hohe Regierungsmitglieder systematisch ausspioniert. Das geht aus Dokumenten hervor, die vom Portal The Intercept und dem brasilianischen Fernsehsender Globonews veröffentlicht wurden. Insgesamt seien 29 Telefonnummern abgehört worden, die von der Präsidentin, Ministern und Botschaftern Brasiliens benutzt worden seien.

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Die Abhöraktion gegen Rousseff hatte Wikileaks bereits 2013 bekanntgemacht, ohne jedoch das präzise Ausmaß der Spionage anzugeben. Die Präsidentin sagte damals einen Staatsbesuch in Washington ab.

Überwundene Ereignisse

Erst am vergangenen Dienstag kamen Rousseff und Obama zu einem Versöhnungstreffen in Washington zusammen. Die neuen Enthüllungen beträfen überwundene Ereignisse, erklärte der brasilianische Regierungssprecher Edinho Silva dem Nachrichtenportal G1.

Die Bedingungen hätten sich "sehr geändert", sagte Rousseff nach dem Treffen mit Obama. Obama und seine Regierung hätten versichert, verbündete Länder nicht länger auszuspähen. "Ich glaube Präsident Obama", sagte Rousseff. Sie fügte hinzu: "Wenn er jemals nicht-öffentliche Informationen über Brasilien braucht, würde er einfach zum Telefon greifen und mich anrufen."

Wikileaks hatte in den vergangenen zwei Wochen mit mehreren Enthüllungen für Aufsehen gesorgt. Nach Informationen der Plattform soll die NSA nicht nur Kanzlerin Angela Merkel (CDU), sondern jahrelang weite Teile der deutschen Regierung ausgespäht haben. Zuvor veröffentlichte Wikileaks Unterlagen über NSA-Lauschangriffe auf drei französische Staatspräsidenten.

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IchBinFanboyVon... 06. Jul 2015

Ja. Das nennt man NATO-Truppenstatut. Google danach und du Kotzt. Versprochen.

Rababer 06. Jul 2015

^This. Oder die haben einfach kein Plan von Politik...

Lala Satalin... 06. Jul 2015

Wen wundert es denn?

DerVorhangZuUnd... 06. Jul 2015

Der war gut! ;-)

plutoniumsulfat 05. Jul 2015

Von denen wahrscheinlich 99% gar keinen Spitzensteuersatz zahlen :D Ja, das wäre lustig ;)


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