Geheimdienst: NSA soll chinesisches Telekommunikationsnetz gehackt haben

Die NSA soll eine chinesische Universität und Telekommunikationsbetreiber gehackt haben. Das soll aus einer Analyse der Angriffe hervorgehen.

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NSA soll Leitungen in China angezapft haben.
NSA soll Leitungen in China angezapft haben. (Bild: beppek/Pixabay)

Der US-Geheimdienst NSA soll sich Zugang zu Teilen des chinesischen Kommunikationsnetzes verschafft haben. Das berichtet die chinesische Zeitung Global Times. Demnach sollen die initialen Angriffe über Phishing-E-Mails an Lehrkräfte und Studenten der Northwestern Polytechnical University erfolgt sein.

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Nach einer Analyse der Angriffe und der eingesetzten Schadsoftware durch Chinas Nationales Computer Virus Emergency Response Center und das Sicherheitsunternehmen 360 "mit der Unterstützung europäischer und südasiatischer Partner" werden die Angriffe den NSA-Abteilungen Tailored Access Operations (TAO) und Data Reconnaissance Bureau zugeordnet.

Neben den Kernnetzwerken der Universität soll die NSA auch Zugang zu Telekommunikationsbetreibern erlangt haben. Bei dem Angriff seien sensible Daten, darunter Betriebsdaten, Netzwerkkonfigurationsdaten und Schlüsseldateien, gestohlen worden.

Angriffe mit Phishing-E-Mails und Trojanern

Details zu den Angriffen nennt die Zeitung nicht, auch nicht die betroffenen Telekommunkationsunternehmen. Sie beruft sich bei ihrer Berichterstattung auf eine nicht genannte Quelle, die in Kürze weitere Einzelheiten über den Angriff veröffentlichen wolle.

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Die Entdeckung des Angriffes gab die Northwestern Polytechnical University bereits am 22. Juni 2022 bekannt. Damals hieß es, dass ausländische Angreifer beim Versenden von Phishing-E-Mails und Trojanern an Studenten und Lehrkräfte erwischt worden seien.

In den Phishing-E-Mails soll es um wissenschaftliche Bewertungen, die Verteidigung von Abschlussarbeiten und Informationen über Auslandsreisen gegangen sein. Auf diese Weise hätten die Angreifer an die Zugangsdaten der Betroffenen gelangen wollen.

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