Abo
  • Services:
Anzeige
Smartwatch-Steuerung mit Joystick-Elementen
Smartwatch-Steuerung mit Joystick-Elementen (Bild: CMU Future Interfaces Group)

Gehäuse als Joystick: So werden Smartwatches künftig bedient

US-Forscher haben eine neue Eingabemöglichkeit für Smartwatches entwickelt, die trotz der winzigen Displays eine vernünftige Bedienung der Handgelenksrechner ermöglicht. Dabei verwenden sie das Uhrengehäuse als Joystick.

Anzeige

Die wenigen Quadratzentimeter, die ein Smartwatch-Display bietet, eignen sich kaum für eine vernünftige Touchscreen-Steuerung, weil der Finger des Anwenders den Bildschirminhalt verdeckt und das Zielen auf winzige Bedienelemente praktisch unmöglich ist. Viele Hersteller reduzieren die Oberflächen deshalb auf ein Minimum oder wollen den Anwender dazu bringen, gar mit der Uhr zu sprechen. Einen anderen Weg gingen Forscher der Carnegie Mellon University in den USA.

Der Smartwatch-Prototyp der Wissenschaftler lässt komplexe Eingaben zu, weil sich das Uhrendisplay bewegen lässt und dies erkennt. Anstelle von Scrollgesten auf dem Touchscreen neigt der Anwender das Uhrengehäuse einfach leicht mit den Fingern. Auf Kartenausschnitten lässt sich so viel besser navigieren als mit dem Touchscreen auf dem Display. Der Uhrenträger drückt einfach das Display wie bei einem Steuerkreuz leicht nach links, rechts, oben oder unten und bewegt so die Kartenansicht. Gezoomt wird, indem man das Gehäuse etwas eindrückt.

Besonders interessant ist diese Art der Steuerung auch in verzweigten Menüs. Sie ließen sich ähnlich bedienen wie Konsolenspiele mit einem Controller, ohne dass der Anwender ein einziges Mal das Gehäuse loslassen muss. Die Uhr lässt sich auch leicht drehen, womit sich zum Beispiel die Musiklautstärke verändern oder der Wecker stellen lässt.

Der Prototyp der Forscher wird auf der Konferenz "ACM CHI Conference on Human Factors in Computing Systems" im kanadischen Toronto ausgestellt, die noch bis zum 1. Mai 2014 läuft.

Im wissenschaftlichen Begleitaufsatz (PDF) schreiben die Forscher Robert Xiao, Gierad Laput und Chris Harrison, dass ihr Ansatz nicht nur preiswert, sondern vor allem kompakt genug ist, um in Smartwatches eingesetzt zu werden. Ob dieses Benutzerinterface allerdings tatsächlich einmal bei einer Armbanduhr Verwendung findet, ist nicht absehbar.


eye home zur Startseite
silas79 01. Mai 2014

Falsche Tatsachenbehauptung und später wieder relativieren... mag den Stil ebenfalls nicht.

Moridin 30. Apr 2014

Beim iRiver S10 Aber Hauptsache, man "forscht" erstmal...

TraxMAX 30. Apr 2014

Bringt doch einfach 4 Tasten an der Seite und vielleicht eine oben an und gut ist. Die...

david_rieger 30. Apr 2014

Wer behauptet, der Joystick würde nur eine Woche durchhalten? Muss nur halbwegs gescheit...

MaxT 30. Apr 2014

So ein Konzept wurde hier auf der CHI in der gleichen Session auch vorgestellt. Ich wei...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen bei Stuttgart
  2. Packsize GmbH, Herford (Home-Office)
  3. Bertrandt Services GmbH, Ulm
  4. stoba Präzisionstechnik GmbH & Co. KG, Backnang (nahe Stuttgart)


Anzeige
Blu-ray-Angebote

Folgen Sie uns
       


  1. Platooning

    Daimler fährt in den USA mit Lkw im autonomen Konvoi

  2. Suchmaschine

    Apple stellt Siri auf Google um

  3. Gruppenchat

    Skype for Business wird durch Microsoft Teams ersetzt

  4. Teardown

    iFixit findet größeren Akku in Apple Watch Series 3

  5. Coffee Lake

    Intel verkauft sechs Kerne für unter 200 Euro

  6. MacOS 10.13

    Apple gibt High Sierra frei

  7. WatchOS 4.0 im Test

    Apples praktische Taschenlampe mit autarkem Musikplayer

  8. Werksreset

    Unitymedia stellt Senderbelegung heute in Hessen um

  9. Aero 15 X

    Mehr Frames mit der GTX 1070 im neuen Gigabyte-Laptop

  10. Review Bombing

    Valve verbessert Transparenz bei Nutzerbewertungen auf Steam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  2. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz
  3. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Watson: IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
Watson
IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
  1. IBM Watson soll auf KI-Markt verdrängt werden
  2. KI von IBM Watson optimiert Prozesse und schließt Sicherheitslücken

  1. Re: Sockel-Chaos

    Arsenal | 09:42

  2. Re: Gut für den Kunden

    Dwalinn | 09:41

  3. Re: Super Gau

    ML82 | 09:41

  4. Yubico sollte erstmal seine Manuals korrigieren

    Hawk321 | 09:40

  5. Fehlt noch Amazon, dann ist alles gut!

    WalterWhite | 09:39


  1. 09:11

  2. 08:57

  3. 07:51

  4. 07:23

  5. 07:08

  6. 19:40

  7. 19:00

  8. 17:32


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel