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Gehälter, Crunch, Entlassungen:
Ist die Gamesbranche ein guter Arbeitgeber?

Gamestudios locken IT-Fachkräfte mit hohen  Gehältern an. Doch reicht das? Wir haben nachgefragt, was die Branche, die als Arbeitgeber keinen besonders guten Ruf hat, Entwicklern bieten will.
/ Daniel Ziegener
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Step Stone und Innogames haben mit Gehaltstransparenz geworben, um Fachkräfte für sich zu gewinnen. (Bild: Step Stone)
Step Stone und Innogames haben mit Gehaltstransparenz geworben, um Fachkräfte für sich zu gewinnen. Bild: Step Stone

Bis vor einer Woche galt Innogames noch als Vorzeige-Spieleentwickler. Denn seit einem Jahr wissen Bewerber genau, was sie dort verdienen können. Das Jobportal Stepstone hat sogar mit dem "Traumjob Gamedesigner" geworben. Jetzt hat Innogames allerdings knapp ein Fünftel seiner Belegschaft entlassen. Neben den Kündigungen ist auch Crunch nach wie vor ein Thema in der Branche. Das wirft die Frage auf, was sie Softwareentwicklern eigentlich zu bieten hat. Wir haben uns in der Branche umgehört und interessante Antworten bekommen.

Fest steht, dass die Branche die Entwickler dringend braucht. "Die Gamesbranche leidet stark unter dem Fachkräftemangel" , sagt etwa Felix Falk vom Lobbyverband Game. Neun von zehn Unternehmen hätten Schwierigkeiten damit, Programmierer einzustellen. "Besonders groß ist auch die Nachfrage nach Expertinnen und Experten auf Senior-Level" , sagt er. Spieleentwicklung sei in Deutschland eine Sache des Mittelstands, heißt es in den jährlichen Berichten des Lobbyverbandes Game – und genau der wird von der eskalierenden Gehaltsspirale und dem Wettbieten um die mangelnden Fachkräfte (g+) unter Druck gesetzt.

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