Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Gegen Media Markt-Saturn: Notebooksbilliger.de und Medimax schließen sich zusammen

Der Onlinehändler Notebooksbilliger.de und die Ladenkette Medimax gründen ein gemeinsames Unternehmen. Das Ziel ist ein starker Konkurrent zu Mediamarkt-Saturn, der aber noch keinen Namen hat. Den sollen die Kunden jetzt finden.
/ Achim Sawall
82 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Ein Ladengeschäft des Onlinehändlers (Bild: Notebooksbilliger.de)
Ein Ladengeschäft des Onlinehändlers Bild: Notebooksbilliger.de

Notebooksbilliger.de gründet eine Holding mit dem Händler Medimax. Das gaben die Partner am 28. September 2018 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Damit erweitert einer der größten deutschen Onlineversender von Elektronik sein stationäres Geschäft erheblich. Das Kartellamt muss das Joint Venture erst genehmigen.

Der Online-Händler Notebooksbilliger.de hatte in den vergangenen Jahren bereits fünf eigene Geschäfte eröffnet. In diesem Jahr wird die Firma nach eigenen Angaben zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaften. Das neue Umsatzziel lautet zwei Milliarden Euro. Angaben zu finanziellen Details des Zusammenschlusses wurden nicht gemacht. Notebooksbilliger.de-Sprecherin Michelle Hoffmann sagte Golem.de auf Anfrage: "Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir uns hierzu nicht äußern werden."

Notebooksbilliger.de verkauft vor allem Elektronik, Medimax vertreibt Unterhaltungselektronik, Mobilfunk und auch Haushaltsgeräte. Damit sollen dominierende Elektronik-Fachhandler wie Mediamarkt-Saturn, Euronics und Expert angegriffen werden.

"Wir können unsere Kunden nun noch professioneller über die digitalen Kanäle adressieren und Notebooksbilliger.de in Sortimentsbereichen unterstützen, in denen sich der Onliner bisher eher schwergetan hat", sagte Michael Haubrich, Medimax- Vorstand und Vertreter der Eigentümerfamilie.

In den kommenden Wochen rufen Notebooksbilliger.de und Medimax ihre Kunden dazu auf, der Holding einen neuen Namen zu geben. In der ersten Runde werden Vorschläge gesammelt, im zweiten Durchgang stimmen die Kunden über ihren Favoriten ab.


Relevante Themen