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Gegen Facebook und Google: EU-Kommission will Binnenmarkt für Daten

Die Europäische Kommission plant einem Medienbericht zufolge, den IT-Größen aus den USA wie Facebook, Google und Amazon einen digitalen Binnenmarkt für Daten entgegenzustellen. Die Daten sollen offenbar einfacher genutzt und weitergereicht werden können.

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Den datenbasierten Geschäftsmodellen von Facebook, Google und anderen will die EU einen Binnenmarkt für Daten entgegensetzen.
Den datenbasierten Geschäftsmodellen von Facebook, Google und anderen will die EU einen Binnenmarkt für Daten entgegensetzen. (Bild: DENIS CHARLET/AFP via Getty Images)

Ein Vorschlag der Europäischen Kommission sieht offenbar vor, eine Art digitalen europäischen Binnenmarkt für Daten zu schaffen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters, die nach eigenen Angaben Einblick in die Pläne erhalten hat. Damit soll wohl auch die Dominanz US-amerikanischer Unternehmen in der IT-Industrie gebrochen werden. Das zielt vor allem auf Facebook, Google oder auch Amazon.

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Offiziell präsentiert werden soll der Vorschlag dem Bericht zufolge am 19. Februar. Bis dahin könnte das 25 Seiten umfassende Dokument noch überarbeitet werden. Zur Erklärung der Idee heißt es: "Derzeit wird ein Großteil der weltweiten Daten von wenigen großen Tech-Unternehmen gespeichert. Dies ist eine große Schwäche für datengetriebene Unternehmen, die heute auch in Europa auftauchen, wachsen und innovativ sein könnten".

Der Binnenmarkt für Daten soll im Gegensatz dazu auf dem Austausch und der Verfügbarkeit von großen Datensätzen basieren, auf denen dann wiederum Geschäftsmodelle aufbauen könnten. Um dies zu erreichen, ist geplant, neue Regularien zu schaffen, die das Teilen und den Austausch von Daten über die Landesgrenzen der Mitgliedstaaten hinweg vereinfachen. Ebenso soll auf mehr Interoperabilität gesetzt werden, Standards sollen überarbeitet werden. Das gelte unter anderem für "Produktion, Klimawandel, Autoindustrie, Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen, Landwirtschaft und den Energie-Sektor".

Die Daten sollen aber nicht nur aus privaten beziehungsweise kommerziellen Bereichen stammen. Die Kommission will offenbar auch Open-Data-Angebote der öffentlichen Verwaltung stärken. Dazu gehören "Informationen zu Geodaten, Umwelt, Meteorologie, Statistiken und Unternehmensdaten", die dann kostenlos zur Verfügung stehen und genutzt werden können.

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elgooG 31. Jan 2020

Kommt bald Zoll für IP-Pakete um Auslandstransfers zu minimieren? Ich möchte nicht...

FreiGeistler 31. Jan 2020

Daten im öffentlichen Handel wären ja wohl mit "Digitalen Gütern" bezeichnet worden...


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