Gegen Drohnen: US-Marine bewaffnet Schiff mit Laserkanone

Mit gebündeltem Licht gegen Drohnen: Die US-Marine hat ein erstes Schiff mit einer Laserwaffe ausgestattet. Das Schiff soll sich damit gegen sogenannte asymmetrische Bedrohungen verteidigen.

Das Schiff, die USS Ponce(öffnet im neuen Fenster) , habe die Laserwaffe bereits seit Ende August dieses Jahres an Bord, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf die US-Marine. Die USS Ponce ist im Persischen Golf im Einsatz
Laserwaffe mit verschiedenen Stufen
Das System, das die Bezeichnung Laser Weapon System(öffnet im neuen Fenster) , kurz Laws, trägt, ist ein Laser mit einer Leistung von 30 Kilowatt. Der Laser kann in verschiedenen Stärken eingesetzt werden: vom sehr hellen Warnsignal bis zum energiereichen Lichtstrahl, der eine Drohne oder ein Boot in einer Entfernung von 15 Kilometern in Brand setzen kann.
Im Mai 2013 hatte die US-Marine einen Prototyp des Waffensystems an Bord eines Schiffes getestet. Die Laserkanone war dazu mit dem Radar eines Nahbereichsverteidigungssystems(öffnet im neuen Fenster) gekoppelt. Dann feuerte Laws auf Drohnen und schoss diese ab.
Laws soll sich bewähren
Nach den erfolgreichen Tests hatte die US-Marine Anfang des Jahres angekündigt , Laws auf einem Schiff zu installieren. Das System soll auf der USS Ponce unter realen Bedingungen weiter getestet werden, bevor es dann zu einem normalen Ausrüstungsgegenstand der US-Marine wird.
Die USS Ponce ist ein Amphibious Transport Dock(öffnet im neuen Fenster) , auch Landing Platform Dock (LDP) genannt, der Austin-Klasse. Das sind Schiffe für die amphibische Kriegsführung. Sie transportieren die Landungsboote und Amphibienfahrzeuge, die für eine Landung benötigt werden.



