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Gegen die Vergesslichkeit: Tesla will per Sensor Kinder im Auto erkennen

Tesla arbeitet an einem Sensor, der ein in einem heißen Auto zurückgelassenes Kind erkennen kann. Auch bei Unfällen ist die Körpergröße relevant.
/ Andreas Donath
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Innenraum des Tesla Model S (Bild: Tesla)
Innenraum des Tesla Model S Bild: Tesla

Tesla arbeitet laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters(öffnet im neuen Fenster) an einem neuen Bewegungsmelder, der ein in einem heißen Auto sitzendes Kind erkennen soll. In der Vergangenheit passierte es häufiger, dass Kinder bei heißen Temperaturen im Auto blieben, während die Eltern beispielsweise kurz einkaufen gingen. Das kann für Kinder durch einen Hitzschlag tödliche Folgen haben.

Tesla soll dem Bericht zufolge bei der Federal Communications Commission (FCC) die Verwendung von Frequenzen für Millimeterwellen-Radarsensoren beantragt haben(öffnet im neuen Fenster) . Das Unternehmen will mit den Sensoren die Größe des Passagiers ausmessen, um Erwachsene und Kinder zu unterscheiden. Das System soll nicht nur Eltern warnen, sondern auch Airbag-Timings auf kleine Passagiere anpassen.

Bis zum 21. September 2020 können noch öffentliche Einwände gegen die Nutzung der Frequenzen erhoben werden. Wann Tesla die Sensoren verbauen will, ist nicht bekannt.

Vor einigen Jahren führte Tesla bereits den Hundemodus ein. Dabei lässt sich die Temperatur im Auto so einstellen, dass sich das Tier wohlfühlt. Im Display erscheint der Hinweis für Passanten, dass sie sich keine Sorgen machen müssten, weil der Hund im Auto sitze: Dieses werde gekühlt.


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