Geforce RTX: Adaptive Shading macht Wolfenstein 2 schneller

Wer eine Geforce RTX mit Turing-Architektur besitzt, kann per Adaptive Shading die Framerate in id Softwares Wolfenstein 2 leicht steigern. Die Bildqualität verschlechtert sich unmerklich.

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Wolfenstein 2
Wolfenstein 2 (Bild: id Software)

Bisher war Wolfenstein 2 aus technischer Sicht vor allem dafür bekannt, die Vulkan-Grafikschnittstelle zu verwenden und FP16-Shading auf AMDs Radeon RX Vega zu unterstützen. Vor ein paar Tagen hat Entwickler id Software den gut ein Jahr alten Shooter jedoch um Adaptive Shading für Nvidia-Grafikkarten, genauer die Geforce RTX (Test), erweitert. Ersten Benchmarks zufolge steigert diese Technik die Framerate um gut zehn Prozent, der Einfluss auf die Bildqualität hingegen ist je nach Einstellung sehr gering bis praktisch nahezu nicht sichtbar.

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Adaptive Shading macht sich zunutze, dass das menschliche Auge im Randbereich und bei Bewegung ein geringeres Auflösungsvermögen aufweist. Die Turing-Karten unterstützen hierzu Variable Rate Shading, um bestimme Bildbereiche in einer niedrigeren Auflösung zu berechnen, im Falle von Motion Adaptive Shading für Wolfenstein 2 solche, die Bewegungsvektoren aufweisen und bei Content Adaptive Shading solche, die flächig farbig sind. Die verfügbaren Optionen heißen 'Qualität', 'Balanciert' (voreingestellt)' sowie 'Spiel-Leistung' und es gibt die Möglichkeit, einzelne Parameter manuell zu justieren.

Mit der Balanciert-Voreinstellung leistet eine Geforce RTX 2070 (Test) in 4K-UHD zwischen drei und elf Prozent mehr, je nach Art des gewählten Adaptive Shading. Bei einer Geforce RTX 2080 oder Geforce RTX 2080 Ti sehen die prozentualen Zuwächse ähnlich aus. Die Bildqualität ist mit 'Qualität' praktisch offenbar identisch, erst mit 'Balanciert' und besonders mit 'Spiel-Leistung' werden Artefakte sichtbar. Allerdings sei angemerkt, dass Wolfenstein 2 ohnehin schon hohe Framerates auf allen Geforce RTX erreicht, weshalb sich an der Spielbarkeit des Titels wenig ändert.

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