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Geforce RTX 3090 im Test: Titan-Power mit Geforce-Anstrich

Doppelt so teuer und doch günstiger: Wir haben die Geforce RTX 3090 mit 24 GByte Speicher in 8K-Spielen und Profi-Apps vermessen.

Ein Test von veröffentlicht am
Geforce RTX 3090 im Test
Geforce RTX 3090 im Test (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Seit 2013 verkauft Nvidia sogenannte Titans: Diese Grafikkarten stellten das jeweilige Topmodell einer Serie dar, oft als Vollausbau und immer mit besonders viel Videospeicher. Seit der Titan X(P) von 2013 fiel sogar das Geforce-Präfix weg, um aufzuzeigen, dass die Titans sich nicht direkt an Spieler richten, sondern an die "Content Creator"-Zielgruppe.

Inhalt:
  1. Geforce RTX 3090 im Test: Titan-Power mit Geforce-Anstrich
  2. Nur 4K-König, aber 8K-Kaiser
  3. 24 GByte lohnen für Apps
  4. Geforce RTX 3090: Verfügbarkeit und Fazit

Bei der Geforce RTX 3090 dreht Nvidia dieses Schema nach eigenen Angaben nun um, denn die Ampere-Grafikkarte soll den geistigen Nachfolger der Titan RTX darstellen. Verglichen zur Geforce RTX 3080 (Test) weist die Geforce RTX 3090 zusätzliche Shader-Einheiten und zudem 24 GByte statt 10 GByte Videospeicher auf, die Platine ist hierzu beidseitig im Clamshell-Modus bestückt, da es GDDR6X bisher nur als 1-GByte-Dies gibt.

Mit 1.500 Euro kostet das neue Topmodell zwar mehr als das Doppelte, aber signifikant weniger als die Titan RTX mit 2.700 Euro. Wir haben mit einer Zotac-Karte getestet, wie sich die Geforce RTX 3090 in Anwendungen wie Blender, Octane, Premiere Pro sowie V-Ray schlägt und ob 24 GByte Videospeicher für natives 8K-Gaming notwendig sind. Denn wo Geforce draufsteht, greifen auch Spieler zu, obgleich Nvidia von Titan-Klasse spricht.

  • Zotac Geforce RTX 3090 Trinity (Bild: Golem.de)
  • Zotac Geforce RTX 3090 Trinity (Bild: Golem.de)
  • Zotac Geforce RTX 3090 Trinity (Bild: Golem.de)
  • Zotac Geforce RTX 3090 Trinity (Bild: Golem.de)
  • Zotac Geforce RTX 3090 Trinity (Bild: Golem.de)
  • Zotac Geforce RTX 3090 Trinity (Bild: Golem.de)
Zotac Geforce RTX 3090 Trinity (Bild: Golem.de)
Geforce RTX 3090Geforce RTX 3080Geforce RTX 3070
ChipGA102-300-A1 (teilaktiviert)GA102-200-A1 (teilaktiviert)GA104 (teilaktiviert)
FP32-ALUs 10.4968.7045.888
Textur-Einheiten328272184
RT-Cores v2826846
Tensor-Cores v3328272184
Basis/Boost-Takt1.400/1.700 MHz1.440/1.710 MHz1.500/1.730 MHz
Videospeicher24 GByte GDDR6X10 GByte GDDR6X8 GByte GDDR6
Geschwindigkeit19,5 GBit/s19 GBit/s14 GBit/s
Interface384 Bit 320 Bit256 Bit
Bandbreite936 GByte/s760 GByte/s448 GByte/s
ROPs1129696
Board-Power350 Watt320 Watt220 W
Stromanschluss1x Mini-12P1x Mini-12P1x Mini-12P
NV-Linkjaneinnein
Launch-Preis1.500 Euro (1.500 US-Dollar)700 Euro (700 US-Dollar)500 Euro (500 US-Dollar)
Spezifikationen der Geforce RTX 3000 (Ampere) als Founder's Edition
GA102GA104
FertigungSamsung 8N Samsung 8N
Die-Size 628 mm²392 mm²
Transistoren28,3 Milliarden17,4 Milliarden
GPCs / TPCs / SMs7 / 42 / 846 / 24 / 48
Shader-ALUs (FP32)10.7526.144
Textureinheiten336192
RT-Cores v28448
Tensor-Cores v3336192
L2-Cache6 MByte4 MByte
Speicher-Interface384 Bit256 Bit
ROPs11296
Spezifikationen der Ampere-GPUs von Nvidia

Anders als die Titan RTX nutzt die Geforce RTX 3090 keinen Vollausbau, stattdessen wird ein teilaktivierter GA102-Chip mit Ampere-Architektur verwendet. Mit 82 von 84 aktivierten Shader-Clustern fällt der Beschnitt jedoch sehr gering aus, zumal das 384-Bit-Interface nicht angetastet wurde. Zwar plant Nvidia eine Quadro RTX mit GA102-Vollausbau und 48 GByte Videospeicher, diese Profi-Karte kostet jedoch voraussichtlich eine fünfstellige Summe.

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Hinsichtlich der Ampere-Technik macht die Geforce RTX 3090 grundlegend nichts anders als die Geforce RTX 3080: Die überarbeiteten Shader-Einheiten können optional zwei FP32-Befehle pro Takt ausführen, die RT-Cores für Raytracing und die Tensor-Cores für maschinelles Lernen wurden zudem kräftig überarbeitet.

Das hilft bei entsprechenden Spielen, vor allem aber profitieren davon mittlerweile allerhand Programme wie die Adobe-Suite, Blender, Davinci Resolve und der Octane Render. Verglichen zur regulären CUDA-Schnittstelle sind je nach Workload massive Leistungszuwächse von multiplen Faktoren möglich.

RTX 3090er Serie

Beginnen wir mit 4K- und 8K-Gaming, denn in niedrigeren Auflösungen wird die Geforce RTX 3090 derzeit zumeist vom Prozessor ausgebremst.

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My1 30. Sep 2020 / Themenstart

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Ach 25. Sep 2020 / Themenstart

Man man, das ist verwirrend. Hab mir gerade ein schon zwei Jahre altes Vid von Linus...

platoxG 24. Sep 2020 / Themenstart

Die neue Titan wird anzunehmenderweise erneut baugleich zur großen Quadro sein, also 48...

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