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Geforce RTX 3070 und 3080: Tuxedo packt Geforce RTX 3000 in Linux-Notebooks

Für Notebooks scheint Nvidia Ampere erhältlich zu sein. Deshalb bringt Tuxedo das XP15 und XP17 damit heraus.
/ Oliver Nickel
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Das XP15 wird mit Linux ausgeliefert. (Bild: Tuxedo/Montage: Golem.de)
Das XP15 wird mit Linux ausgeliefert. Bild: Tuxedo/Montage: Golem.de

Der Notebookanbieter Tuxedo bringt mit den XP15(öffnet im neuen Fenster) und XP17(öffnet im neuen Fenster) die ersten eigenen Linux-Notebooks mit Nvidia-Ampere-Grafikchips auf den Markt. Zur Auswahl stehen die Geforce RTX 3070 Max-Q und die Geforce RTX 3080 Max-Q. Diese sind für maximal 90 Watt ausgelegt und sollten leistungstechnisch nicht an ihre Desktop-Namensvetter heranreichen. Die GPUs können bis zu 105 Watt beanspruchen, wenn andere Komponenten wie die CPU nicht komplett ausgelastet sind.

Die Tuxedo-Notebooks werden mit Intel-CPUs ausgestattet. Zur Auswahl steht etwa der Core i7-10870H mit acht Kernen. Außerdem können Kunden zwischen einem Full-HD-Panel mit 300 Hz Bildfrequenz und einem 4K-OLED-Display mit voller DCI-P3-Farbabdeckung wählen. In der günstigeren Version gibt es ein Full-HD-Panel mit 144 Hz. Die Helligkeit erreicht beim OLED-Panel maximal 400 cd/m². Die IPS-Versionen leuchten mit 300 cd/m². Je nach Modell misst das Panel 39,6 cm (15,6 Zoll) oder 44 cm (17,3 Zoll).

Der DDR4-RAM kann über zwei SODIMM-Steckplätze erweitert werden. So sind etwa 8, 16, 32 oder 64 GByte Arbeitsspeicher gesteckt. Dazu kommen zwei M.2-2280-Slots für NVMe-SSDs (PCIe 3.0 x4).

Abseits der Chassis- und Displaygröße sind kaum Unterschiede zwischen dem XP15 und dem XP17 auszumachen. Beide Notebooks haben einen 73-Wattstunden-Akku, bei dem der Hersteller bis zu zehn Stunden Laufzeit verspricht. Die leistungsstarken GPUs dürften diese Angabe mindestens halbieren. Beide Notebooks haben Platz für eine WLAN-Karte im M.2-2230-Format. Standardmäßig wird ein Intel AX200 verbaut, das Wi-Fi 6 (802.11ax) und Bluetooth 5.1 beherrscht.

Linux vorinstalliert

Kabelgebundenes Gigabit Ethernet ist ebenfalls per RJ45 möglich. Weitere Anschlüsse umfassen drei USB-A-Buchsen (3.2 Gen1), Thunderbolt 3, HDMI 2.0, Mini-Displayport 1.4 und ein SD-Kartenleser. Die Comet-Lake-H-CPU untersützt noch kein Thunderbolt 4.

Wie bei Tuxedo-Geräten üblich werden die beiden Notebooks mit einer Linux-Distribution und vorinstallierten Gerätetreibern ausgeliefert. Gegen Aufpreis ist aber auch eine Windows-Installation möglich. Alternativ gibt es gar kein Betriebssystem.

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Die Notebooks können bereits im Tuxedo-Shop konfiguriert werden. Der Startpreis für das XP15 mit Geforce RTX 3070 Max-Q liegt bei 1.600 Euro. Das größere XP17 startet bei 1.860 Euro. Je nach Display-Grafikeinheit kostet eine Geforce RTX 3080 Max-Q mindestens 750 Euro mehr. Die Auslieferung der Notebooks soll im April 2021 beginnen.


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