Geforce RTX 3070: Cloud-Gaming mit Shadow wird noch teurer

Nachdem Shadow einen Käufer gefunden hat, war es lange still um den Cloud-Gaming-Anbieter. Nun kommt er zurück mit höheren Preisen.

Artikel veröffentlicht am ,
Shadow kann auf vielen Geräten genutzt werden.
Shadow kann auf vielen Geräten genutzt werden. (Bild: Pixabay.com)

Das Cloud-Gaming-Unternehmen Shadow, das von Jezby Ventures übernommen wurde, kündigt eine neue Business-Strategie und neue Abonnementoptionen an. Das Grundkonzept soll weiterhin erhalten bleiben: sich eine eigene Virtuelle Maschine in der Cloud zu mieten und deren Bildsignal auf beliebige Geräte zu übertragen. Shadow-Clients erhalten noch immer einen PC, der für Games geeignet sein soll - für einen Preis von 30 Euro monatlich.

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Zusätzlich dazu wird es ein Power-Upgrade geben, das mehr Hardware für einen Aufpreis von 15 Euro monatlich bietet. Erst dann gibt es wohl Leistung in Größenordnung der Geforce RTX 3070. Vermutlich wird für das Standardabo weiterhin die ursprüngliche Hardware (Test) mit der Leistung einer Geforce GTX 1080 angeboten. Das Unternehmen will je nach Rechenzentrum künftig aber auch äquivalente RDNA-2-Grafikkarten und AMD-Epyc-Prozessoren einsetzen.

Genauer gesagt erhalten Kunden vier Kerne und acht Threads des Epyc 7543P und eine Geforce RTX 3070 oder eine vergleichbare Grafikkarte von AMD. Es sollen zudem Grafikkarten in dieser Klasse für professionelle Anwendungen zur Verfügung stehen. Angebunden wird die VM über 1-GBit/s-Glasfaser. Der Massenspeicher kann auf maximal 2 TByte erweitert werden. Der RAM für Power-Upgrade-Kunden beträgt 16 GByte.

Neue Kundschaft: Business-Kunden

Shadow wird mit Shadow Drive zudem Cloud Storage anbieten, der sich dann etwa mit gemieteten VMs nutzen lässt. Shadow Drive kostet im Premium-Abo 9 Euro monatlich und soll bis zu 2 TByte Kapazität bieten. 20 GByte sind inklusive. Neben Gaming wird der Fokus auf Business-Kunden verstärkt. Das Unternehmen will für Enterprise-Anwendungen eigene Cloud-PCs anbieten, etwa für 4K-Renderings.

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Um einen Cloud-PC für Spiele zu mieten, der in Sachen Leistung etwa auf einer Current-Gen-Spielekonsole wie der Xbox Series X oder Playstation 5 liegt, müssen 45 Euro im Monat gezahlt werden. Innerhalb eines Jahres könnten Kunden die also Abogebühren in Höhe von 540 Euro sparen und stattdessen dafür eine der beiden Konsolen kaufen.

Es scheint, als ist Cloud Gaming auch nicht mehr der Fokus des Unternehmens. Für 45 Euro im Monat sollen etwa Architekten, Grafiker oder andere kreative Profis Umgebungen für ihre Projekte mieten können. Der neue Bereich Shadow Business Solutions konzentriert sich auf eben jene Kunden, die eine VM mit potenter Hardware gebrauchen können - abseits vom Gaming. Deshalb werden einige Shadow-VMs auch separat mit Windows Server 2019 ausgestattet, welches etwa auch für diverse Rollen konfiguriert werden kann.

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mikavolucer 19. Mai 2022

Um ein gleichwertiges System zu kaufen, kann man Shadow sicher 2 Jahre+ nutzen. Und da...

most 19. Mai 2022

In der Nische sehe ich Anwendungsbereiche, Wenn man mal ein, zwei Monate überbrücken...



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