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Geforce RTX 3050 (Ti): Nvidia bringt kleinste Laptop-Raytracing-Grafik

Mit der Geforce RTX 3050 (Ti) gibt es Raytracing erstmals im niedrigen Preisbereich. Die Performance-Bandbreite ist sehr groß.
/ Marc Sauter
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Artwork eines Laptops mit Geforce RTX 3050 (Ti) (Bild: Nvidia)
Artwork eines Laptops mit Geforce RTX 3050 (Ti) Bild: Nvidia

Nvidia hat die Geforce RTX 3050 Ti und die Geforce RTX 3050 für Notebooks vorgestellt. Beide Mobile-GPUs basieren auf einem Ampere-Grafikchip, weshalb es eine Hardware-Unterstützung für Raytracing gibt. Der indirekte Vorgänger – der TU117 der Geforce GTX 1650 Ti – hat keine derartige Beschleunigung integriert.

Technische Basis der Geforce RTX 3050 (Ti) ist der GA107, die bisher kleinste Ampere-GPU. Hinsichtlich der Chip-Fläche und der Menge an Transistoren darauf fällt der Grafikchip deutlich kompakter aus als der GA106/GA104 der anderen Geforce RTX 3000 Mobile, weshalb auch weniger Funktionseinheiten vorhanden sind.

Die Geforce RTX 3050 Ti hat 2.560 Shader, die Geforce RTX 3050 nur 2.048 ALUs. Beide Modelle weisen ein 128 Bit breites Interface für 4 GByte GDDR6-Videospeicher auf. Zur Menge der Raster-Endstufen hat sich Nvidia nicht geäußert, vermutlich sind es 32 basierend auf zwei GPCs (Graphics Processor Clusters). Neben PCIe Gen4 wird HDMI 2.1 unterstützt.

50 Prozent flotter als GTX 1650 Ti

Zur Performance der Geforce RTX 3050 (Ti) vorneweg ein wichtiger Hinweis: Es obliegt den Laptop-Partnern, die Board-Power der Grafikeinheiten festzulegen. Diese kann zwischen 35 Watt und 80 Watt eingestellt werden, was drastische Auswirkungen auf die real anliegenden GPU-Taktraten und damit die resultierende Geschwindigkeit hat.

Spezifikationen der Geforce RTX 3000 Mobile (Ampere)
RTX 3080 Ti RTX 3080 RTX 3070 Ti RTX 3070 RTX 3060 RTX 3050 Ti RTX 3050
Chip GA103 GA104 GA104 GA104 GA106 GA107 GA107
FP32-ALUs 7.424 (58 SMs) 6.144 (48 SMs) 5.88 (46 SMs) 5.120 (40 SMs) 3.840 (30 SMs) 2.560 (20 SMs) 2.048 (16 SMs)
TMUs 232 192 184 160 120 80 64
RT-Cores v2 58 48 46 40 30 20 16
Tensor-Cores v3 232 192 184 160 120 80 64
Boost-Takt 1.125 bis 1.590 MHz 1.245 MHz bis 1.710 MHz 1.035 bis 1.485 MH 1.290 MHz bis 1.620 MHz 1.283 MHz bis 1.703 MHz 1.035 MHz bis 1.695 MHz 1.057 MHz bis 1.740 MHz
Videospeicher 16 GByte GDDR6 8 GByte / 16 GByte GDDR6 8 GByte GDDR6 8 GByte GDDR6 6 GByte GDDR6 4 GByte GDDR6 4 GByte GDDR6
Geschwindigkeit (?) 12 GBit/s oder 14 GBit/s (?) 12 GBit/s oder 14 GBit/s 12 GBit/s oder 14 GBit/s 12 GBit/s 12 GBit/s
Interface 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit 192 Bit 128 Bit 128 Bit
Bandbreite (?) 384 bzw 448 GByte/s (?) 384 bzw 448 GByte/s 288 bzw 336 GByte/s 192 GByte/s 192 GByte/s
ROPs (?) 96 96 80 48 (?) (?)
Board-Power 80 bis 150+ Watt (zzgl. 25W Boost) 80 bis 150+ Watt (zzgl. 15W Boost) 80 bis 125 Watt (zzgl. 25W Boost) 80 bis 125 Watt (zzgl. 15W Boost) 60 bis 115 Watt (zzgl. 15W Boost) 35 bis 80 Watt (zzgl. 15W Boost) 35 bis 80 Watt (zzgl. 15W Boost)

Nvidia zufolge ist die Geforce RTX 3050 Ti in etwa 50 Prozent schneller als die Geforce GTX 1650 Ti, zumindest in Call of Duty Warzone und Outriders in 1080p bei mittleren Details. Mit Medium-Raytracing und DLSS Quality sollen über 60 fps in Control, Minecraft RTX und Watchdogs Legion möglich sein. Details am Rande: Der GA107 hat keine Hashrate-Drossel für Ethereum-Mining.

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Erste angekündigte Laptops mit der Geforce RTX 3050 (Ti) kommen von Alienware respektive Dell, von Lenovo und von Samsung – wie üblich sind aber nicht alle Geräte weltweit verfügbar. Die Startpreise liegen Nvidia zufolge bei 800 US-Dollar.


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