Geforce RTX 3050 im Test: Ein Kandidat für die meistverkaufte Steam-Grafikkarte

Upgrade dank DLSS und Raytracing: Die Geforce RTX 3050 ist die erste Nvidia-Grafikkarte mit diesen Funktionen für theoretisch unter 300 Euro.

Ein Test von veröffentlicht am
Geforce RTX 3050 im Test - hier die Eagle von Gigabyte
Geforce RTX 3050 im Test - hier die Eagle von Gigabyte (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Zu den beliebtesten Grafikarten der vergangenen Jahre gehören Modelle wie die Geforce GTX 1660 Super und die Geforce GTX 1050 Ti, das zeigen die Verkäufe von Mindfactory und die Steam-Hardware-Umfrage. Genau hier setzt die Geforce RTX 3050 an: Mehr Leistung und Videospeicher, zudem DLSS- und Raytracing-Unterstützung.

Inhalt:
  1. Geforce RTX 3050 im Test: Ein Kandidat für die meistverkaufte Steam-Grafikkarte
  2. Performance einer GTX 1660 Super
  3. Mit Raytracing so gut wie die teurere Radeon
  4. Geforce RTX 3050: Verfügbarkeit und Fazit

Wir haben getestet, ob sich die bisher (nominell) günstigste Grafikkarte der RTX-Ära für Aufrüster lohnt. Von den Eckdaten her hätte die Ampere-Karte durchaus das Potenzial, ebenfalls zum Steam-Liebling zu werden. Für ältere Systeme hat Nvidia zwar ein theoretisches Ärgernis eingebaut, in der Praxis aber hat es kaum Auswirkungen - und es hält die Option offen, eine günstigere GPU einzusetzen.

Technische Basis der Geforce RTX 3050 ist interessanterweise der GA106-Chip, der auch bei der Geforce RTX 3060 herhält, obgleich mit dem G107 ein kleineres Modell zur Verfügung steht; es wird bei der Geforce RTX 3050 (Ti) für Laptops eingesetzt. Im Vergleich zur Geforce RTX 3060 wurde der GA106 für die Geforce RTX 3050 stark beschnitten, wenngleich mit Hintergedanken.

PCIe Gen4 x8 kommt nicht ganz unerwartet

Statt drei werden zwei GPCs verwendet, damit einher gehen 20 SMs für 2.560 Shader-ALUs und nur noch 32 statt 48 ROPs. Auch das GDDR6-Interface wurde von 192 auf 128 Bit reduziert, immerhin war Nvidia nicht knauserig und verbaut 8 GByte Videospeicher. Die PCIe-Gen4-Anbindung wurde von einem x16- auf einen x8-Link halbiert; diese Information wurde im für Tester verfügbaren Reviewer's Guide nicht kommuniziert.

  • Geforce RTX 3050 Eagle von Gigabyte (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX 3050 Eagle von Gigabyte (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX 3050 Eagle von Gigabyte (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX 3050 Eagle von Gigabyte (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Geforce RTX 3050 Eagle von Gigabyte (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
RTX 3090 TiRTX 3090RTX 3080 TiRTX 3080 (12GB)RTX 3080 (10GB)RTX 3070 TiRTX 3070RTX 3060 TiRTX 3060RTX 3050
ChipGA102-350-A1 (Vollausbau)GA102-300-A1 (teilaktiviert)GA102-225-A1 (teilaktiviert)GA102-220-A1 (teilaktiviert)GA102-200-KD-A1 (teilaktiviert)GA104-400-A1 (Vollausbau)GA104-300-A1 (teilaktiviert)GA104-200-A1 (teilaktiviert)GA106-300-A1 (teilaktiviert)GA106-150-KA-A1 (teilaktiviert)
FP32-ALUs 10.752 (84 SMs, 7 GPCs)10.496 (82 SMs, 7 GPCs)10.240 (80 SMs, 7 GPCs)8.960 (70 SMs, 6 GPCs)8.704 (68 SMs, 6 GPCs)6.144 (48 SMs, 6 GPCs)5.888 (46 SMs, 6 GPCs)4.864 (38 SMs, 5 GPCs)3.584 (28 SMs, 3 GPCs)2.560 (20 SMs, 2 GPCs)
TMUs33632832028027219218415211280
RT-Cores v284828070684846382820
Tensor-Cores v333632832028027219218415211280
Basis/Boost-Takt1.560/1.860 MHz1.400/1.700 MHz1.365/1.665 MHz1.260/1.7551.440/1.710 MHz1.575/1.770 MHz1.500/1.730 MHz1.410/1.665 MHz1.320/1.777 MHz1.552/1.777 MHz
Videospeicher24 GByte GDDR6X24 GByte GDDR6X12 GByte GDDR6X12 GByte GDDR6X10 GByte GDDR6X8 GByte GDDR6X8 GByte GDDR68 GByte GDDR612 GByte GDDR68 GByte GDDR6
Geschwindigkeit21 GBit/s19,5 GBit/s19 GBit/s19 GBit/s19 GBit/s19 GBit/s14 GBit/s14 GBit/s15 GBit/s14 GBit/s
Interface384 Bit 384 Bit 384 Bit 384 Bit 320 Bit256 Bit256 Bit256 Bit192 Bit128 Bit
Bandbreite1.008 GByte/s936 GByte/s912 GByte/s912 GByte/s760 GByte/s608 GByte/s448 GByte/s448 GByte/s360 GByte/s224 GByte/s
ROPs112112112112969696804832
Board-Power450 Watt350 Watt350 Watt350 Watt320 Watt290 Watt220 Watt200 Watt170 Watt130 Watt
Stromanschluss1x Mini-12P1x Mini-12P1x Mini-12P1x Mini-12P1x Mini-12P1x Mini-12P1x Mini-12P1x Mini-12P1x 8P1x 8P
PCIeGen4 x16Gen4 x16Gen4 x16Gen4 x16Gen4 x16Gen4 x16Gen4 x16Gen4 x16Gen4 x16Gen4 x8
NV-Linkjajaneinneinneinneinneinneinneinnein
Launch-Preis(?)1.500 Euro (1.500 US-Dollar)1.200 Euro (1.200 US-Dollar)(?)700 Euro (700 US-Dollar)620 Euro (600 US-Dollar)500 Euro (500 US-Dollar)400 Euro (400 US-Dollar)330 Euro (330 US-Dollar)280 Euro (250 US-Dollar)
Spezifikationen der Geforce RTX 3000 (Ampere)
Stellenmarkt
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Durch diese Änderungen hält sich Nvidia die Option offen, künftig auch einen GA107 nutzen zu können, was der Hersteller auf Anfrage bestätigte. Außerdem macht ein x8-Link die Platine simpler, was die Fertigung günstiger macht. Mit PCIe Gen4 x8 ist die Geforce RTX 3050 identisch ausgestattet wie die Radeon RX 6600 (XT), die Radeon RX 6500 XT hingegen auf Gen4 x4 limitiert. In älteren Systemen mit PCIe Gen3 halbiert sich verglichen mit Gen4 die Transferrate, weshalb wir die Nvidia-Karte mit beiden dieser möglichen x8-Anbindungen getestet haben.

NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate

Anders als bei der Radeon RX 6500 XT hat Nvidia die Decoding/Encoding-Fähigkeiten der Geforce RTX 3050 nicht beschnitten. Mit der AV1 Video Extension für Windows 10/11 und passendem Browser wie Microsofts Edge ist daher 8K30-Material problemlos abspielbar. Kommen wir aber zu dem für die meisten spannenden Teil, den Rasterization- und Raytracing-Benchmarks der Geforce RTX 3050.

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Performance einer GTX 1660 Super 
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Trollversteher 04. Feb 2022

Naja, eher einer 1660 Super, die 1070 liegt da doch in den meisten Benschmarks noch...

Trollversteher 04. Feb 2022

Ja, so einfach ist das eben nicht - natürlich weichen Spieler bei einem bei Minern...

Trollversteher 04. Feb 2022

Naja, bis auf die Handvoll an AAA Raytracing Titeln habe ich eher das Gefühl, dass sich...

fgordon 03. Feb 2022

Ich hab mir die 2060 Ventus von MSI geholt 12 GB OC Hat leider keinen Zero DB Modus was...



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