Geforce RTX 3050: Verfügbarkeit und Fazit

Nvidia verkauft die Geforce RTX 3050 nicht als Founder's Edition, stattdessen gibt es, wie bei solchen Karten üblich, einzig Custom-Modelle der Partner. Den MSRP, also die UVP, setzt Nvidia bei 280 Euro an. Die getestete Geforce RTX 3050 Eagle von Gigabyte ist eine solche Variante, der reale Marktpreis liegt allerdings ersten Listungen zufolge bei über 400 Euro.

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Die Geforce RTX 3050 ist der Nachfolger der Geforce GTX 1050 (Ti) und der Geforce GTX 1650, zwei der drei populärsten Grafikkarten laut Steam-Umfrage. Der Performance-Zuwachs fällt anständig aus, die drei Jahre alte Geforce GTX 1650 wird um 80 Prozent überholt; die Geforce RTX 3050 rechnet somit auf dem Niveau der ebenfalls sehr beliebten Geforce GTX 1660 Super - sie bleibt aber hinter der Geforce RTX 2060 zurück.

Gegen AMDs Radeon RX 6600 kann sich die Geforce RTX 3050 bei Raster-Grafik nicht behaupten, mit Raytracing hingegen ist sie gleichauf. Verglichen mit der Radeon RX 6500 XT liegt die Nvidia-Karte rund 20 Prozent in Front, zumindest wenn dieser der Videospeicher nicht ausgeht. Die Geforce RTX 3050 mit ihren 8 GByte hat hier keine Nachteile, auch der PCIe-x8-Link macht sich selbst mit Gen3 statt Gen4 nur selten bemerkbar.

Hintergrund dieser Anbindung ist, dass sich Nvidia die Option offen hält, den derzeit verbauten GA106-Chip gegen den günstiger zu produzierenden GA107 zu tauschen. Das könnte mittelfristig für Preis und Verfügbarkeit der Geforce RTX 3050 sprechen, denn die 280 Euro sind ein reiner Papiertiger. Die Geforce GTX 1050/1650 wurden für 150 Euro eingeführt, auch einen Stromstecker benötigen diese beiden Karten nicht.

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Die Geforce RTX 3050 hingegen ist preislich, von der Leistungsaufnahme und von der Performance her quasi eine Geforce GTX 1660 Super mit mehr Videospeicher und vor allem DLSS/Raytracing-Option. Weil Nvidia in den vergangenen Jahren die Klassen nach oben hin verschoben hat, mangelt es bei der 3000er-Generation an einem echten 150-Euro-Modell, von den realen Preisen einmal ganz abgesehen.

Rein vom MSRP her wäre unsere Empfehlung, zur Geforce RTX 3060 für 330 Euro zu greifen statt zur Geforce RTX 3050 für 280 Euro. Die höhere Geschwindigkeit, die 12 GByte Videospeicher und der x16-Link sind den Aufpreis wert. Wäre die aktuelle Marktlage nicht so, wie sie eben ist, hätte die Geforce RTX 3050 das Potenzial zum Steam-Liebling gehabt.

Dennoch stellt die Karte eine solide Wahl dar, da viel weniger Kompromisse eingegangen werden müssen als bei der stark beschnittenen Radeon RX 6500 XT, und die Radeon RX 6600 ihren Performance-Vorsprung (bei Raster-Grafik) durch einen Aufpreis erkauft; mit Raytracing ist die Geforce RTX 3050 gleichauf und hat den DLSS-Bonus.

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 Mit Raytracing so gut wie die teurere Radeon
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Trollversteher 04. Feb 2022

Naja, eher einer 1660 Super, die 1070 liegt da doch in den meisten Benschmarks noch...

Trollversteher 04. Feb 2022

Ja, so einfach ist das eben nicht - natürlich weichen Spieler bei einem bei Minern...

Trollversteher 04. Feb 2022

Naja, bis auf die Handvoll an AAA Raytracing Titeln habe ich eher das Gefühl, dass sich...

fgordon 03. Feb 2022

Ich hab mir die 2060 Ventus von MSI geholt 12 GB OC Hat leider keinen Zero DB Modus was...



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