Geforce RTX 3000: Nvidia baut mehr Ampere-Grafikkarten auf Kosten der RTX 2060

Nvidia will Kapazitäten freimachen und statt Turing-Grafikkarten Geforce-RTX-3000-Varianten bauen. Das könnte zu mehr Verfügbarkeit führen.

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Karten wie die Geforce RTX 3070 werden bald vielleicht besser verfügbar sein.
Karten wie die Geforce RTX 3070 werden bald vielleicht besser verfügbar sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Es scheint, als passe Nvidia den eigenen Produktionsprozess seit Juni 2021 an. Das Unternehmen möchte wohl mehr Geforce-RTX-3000-Modelle produzieren. Das wird anscheinend auf Kosten der Turing-Grafikkarte Geforce RTX 2060 gehen, die weiterhin als beliebtes Modell gerade für Kryptomining hergestellt und verkauft wird. Die Umverteilung wird in einer Nachricht an Nvidia-Verkaufspartner mitgeteilt, die dem chinesischen Magazin Board-Channel (via Videocardz) vorliegt.

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Die Herstellungskapazitäten und die Versorgung der Geforce RTX 2060 werden wohl halbiert werden. Diese neue Produktionskapazität soll dann direkt für den Bau von Ampere-Paketen genutzt werden. Dabei wird es sich um die aktualisierten Karten mit integriertem Hash-Limiter handeln. Sie werden also für den Kryptomining-Markt wesentlich weniger interessant sein. Massenkäufe durch Kryptominer sind ein wichtiger Grund, warum die Ampere-Grafikkarten bei Endkunden kaum bis gar nicht verfügbar sind.

Mehr Verfügbarkeit bei Ampere durch mehr Produktion

Nvidia müsste den Fertigungsprozess entsprechend anpassen, da Turing-Chips bisher bei TSMC (12-nm-Verfahren) gebaut wurden. Die Ampere-Generation wird exklusiv in Zusammenarbeit mit Samsung im 8-nm-Verfahren produziert. Das wäre ein langwieriger Prozess.

Durch die Maßnahmen könnten eher Kapazitäten bei der GDDR6-VRAM-Produktion freiwerden. Diese sind derzeit knapp, teuer und ein Grund, warum Grafikkarten Mangelware sind. Nvidia verkauft GPU, VRAM und andere Komponenten als Pakete an Board-Partner weiter. Die können dann auf Basis der Komponenten und in Absprache mit Nvidia ihre eigenen Platinen darum bauen.

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Zusammen mit der Einführung der Light-Hash-Rate-GPUs könnte in den nächsten Monaten eventuell eine Verbesserung der Versorgungssituation eintreten. Zurzeit werden Grafikkarten von Nvidia und AMD noch zu mehr als dem doppelten ursprünglichen Verkaufspreis gehandelt. Trotzdem sind fast alle Modelle in kurzer Zeit direkt vergriffen.

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