Geforce RTX 2080 Ti: Nvidias Austauschkarten nutzen Samsung-Speicher
Vor rund einer Woche, am 14. November 2018, hat Nvidia im hauseigen Forum offiziell bekanntgemacht(öffnet im neuen Fenster) , dass es bei einer geringen Anzahl der Founder's Editions der Geforce RTX 2080 Ti (Test) zu Problemen kommen kann. Dass die Grafikkarten teils mit Bildfehlern oder Bluescreens abstürzen oder gar einen Defekt erleiden, das sagt der Hersteller allerdings nicht. Betroffene Kunden erhalten ungeachtet dessen Austauschmodelle, wobei diese interessanterweise einen anderen GDDR6-Speicher nutzen.
Für die Geforce RTX war bisher Micron der Partner von Nvidia, auf den teureren Quadro RTX hingegen wird Videospeicher von Samsung verbaut. Diverse Analysen, unter anderem von Igors Lab(öffnet im neuen Fenster) , zeigen, dass die Ausfälle offenbar auf eine Kombination mehrerer Faktoren zurückzuführen sind: Neben dem Micron-Speicher an sich scheinen kalte Lötstellen und die nicht gefederte Verschraubung des Kühlers mit der Platine zusammen den Fehler hervorzurufen, dass der GDDR6 nicht mehr richtig funktioniert.

Ob der ausgetauschte Speicher alleine ausreicht oder ob Nvidia weitere Änderungen abseits des Samsung-GDDR6 vorgenommen hat, können wir mangels entsprechender Karte bisher nicht sagen. Zumindest im eignen Online-Shop ist die Geforce RTX 2080 Ti derzeit nicht lieferbar – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Berichte von defekten Partnermodellen gibt es zwar ebenfalls, primär ist aber Nvidias Founder's Edition betroffen und hier nahezu ausschließlich die Geforce RTX 2080 Ti und nicht die Geforce RTX 2080 oder die Geforce RTX 2070.
Mit Battlefield 5 gibt es ein erstes Spiel, das die Raytracing-Hardware-Beschleunigung der Turing-Karten nutzt, überdies hat Wolfenstein 2 einen Patch für Motion Adaptive Shading.

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