HDR läuft leicht flotter

Frühere Tests mit Pascal-Modellen wie der Geforce GTX 1080 (Ti) zeigten, dass diese beim Wechsel von SDR auf HDR deutlich an Leistung verlieren. Unsere eigenen Benchmarks bestätigen dies und Nvidia selbst führt im Reviewer's Guide für Tester allerhand Werte auf, die den Fps-Rückgang um 10 bis 15 Prozent bei HDR belegen. Wichtig in diesem Kontext ist, dass AMDs Radeon RX Vega 64 zwar mit High Dynamic Range auch weniger Bilder pro Sekunde ausgibt als mit Standard Dynamic Range, jedoch ist das mit unter 5 Prozent nur messbar denn wirklich spürbar.

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Wie sehr sich HDR auf die Geschwindigkeit auswirkt, hängt bei einer Turing-Karte und gerade bei einem Pascal-Modell davon ab, welche Farbtiefe bei welchem Farbformat mit welcher Display-Frequenz verwendet wird: Am stärksten ist der Einbruch, wenn ein 4K-Monitor mit 120 Hz mit 10 Bit und YCbCr mit einer Unterabtastung von 4:2:2 verwendet wird. Einen solchen Bildschirm haben wir nicht im Testlabor, wohl aber einen OLED-Fernseher mit 4K und 60 Hz sowie YCbCr 4:2:2 per HDMI-Anschluss. Weniger drastisch verliert eine Geforce an Fps, wenn ein 1440p-Monitor mit 144 Hz und RGB-Farbformat mit 10 Bit über Displayport-Schnittstelle verwendet wird.

Um auf einem LG B7D überhaupt 10 Bit mit YCbCr 4:2:2 zu erhalten, muss erst das Farbformat eingestellt und übernommen und dann die Farbtiefe gesetzt werden. Zudem ist es notwendig, in den Anzeigeeinstellungen von Windows 10 noch HDR und WCG (Wide Color Gamut, erweiterter Farbraum) festzulegen - erst dann erkennen Spiele, dass die Voraussetzungen für High Dynamic Range gegeben sind. Die meisten Titel haben einen dedizierten HDR-Schalter, bei wenigen ist HDR nach passenden Desktop-Einstellungen automatisch aktiv, wie ein Blick in die Helligkeitsoptionen offenbart.

  • Core i7-8700K, 16 GByte DDR4, Win10 x64 v1803, Geforce 411.51, Radeon Software 18.9.1
  • Core i7-8700K, 16 GByte DDR4, Win10 x64 v1803, Geforce 411.51, Radeon Software 18.9.1
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Core i7-8700K, 16 GByte DDR4, Win10 x64 v1803, Geforce 411.51, Radeon Software 18.9.1

Mit HDR statt SDR verliert die Geforce GTX 1080 (Ti) mehr Leistung als die Geforce RTX 2080 (Ti), weshalb die Radeon RX Vega 64 nicht mehr langsamer, sondern etwa gleichauf mit der kleineren Nvidia-Grafikkarte ist. Diese Aussage gilt nur für die vier von uns getesteten Spiele - Assassin's Creed Origins, Battlefield 1, Call of Duty WW2 und Midde-Earth Shadow of War. Die neuen Turing-Modelle erreichen mit HDR anstelle von SDR ebenfalls eine geringere Geschwindigkeit, der Rückgang beläuft sich aber nur noch auf 5 bis 10 Prozent statt etwa 10 bis 15 Prozent. Die höhere Helligkeit und mehr Farben gehen somit von der Bildrate her weniger zulasten des Spielgefühls.

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Legendenkiller 01. Okt 2018

nein genau das ist sehr unwahrscheinlich. Turing gibt es nur bis zur 2070.... Wenn...

bombinho 25. Sep 2018

Zu den 4ms kommen meist noch zwischen 20 und 100ms fuer die Elektronik. Wenn Du fuer...

khnz 25. Sep 2018

Vielen Dank. Die Diagramme habe ich tatsächlich nur überflogen. Eine Nachbesserung per...

Prypjat 24. Sep 2018

Das wäre Marketing, welches den Kunden über Jahrzehnte binden würde. Eine Karte Sie zu...

Michael H. 24. Sep 2018

Das Problem ist, dass die Raytracingspezifikationen erst Ende Juli an die...



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