Mehr Fps durch Super-Turing

Für unsere Benchmarks verwenden wir einen Core i9-9900K mit Standardtakt und dem von Intel vorgesehenen PL1-Target von 95 Watt; er wird mit 16 GByte DDR4-2667 auf einem Z370-Board kombiniert. Als Netzteil kommt ein Seasonic Prime TX mit 1000 Watt zum Einsatz. Alle Anwendungen und Spiele sowie Windows 10 x64 v1930 liegen auf einer WD Black SN750 mit 1 TByte, einer der schnellsten derzeit verfügbaren NVMe-SSDs. Als Treiber nutzen wir den Geforce 431.16 von Nvidia und die Radeon Software 19.7.1 von AMD.

Stellenmarkt
  1. Digital Operation Manager (m/w/d)
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. IT-Mitarbeiter (m/w/d) First-Level-Support
    Stadtwerke Emmendingen GmbH, Emmendingen
Detailsuche

Der Unterschied zwischen der Geforce RTX 2070 Super FE und einer regulären Geforce RTX 2070 - wir verwenden die Armor von MSI - lässt sich schnell zusammenfassen: Die zusätzlichen Shader-Kerne und der höhere Takt resultieren in 12 Prozent mehr Bildern pro Sekunde; auch Davinci Resolve zeigt ähnliche Leistungszuwächse. Die Geforce RTX 2070 Super FE rückt ergo nahe an eine normale Geforce RTX 2080 heran, erreicht aber nicht deren Geschwindigkeit. Damit liegt Nvidias neue Grafikkarte auf dem Niveau von AMDs Radeon VII, es hängt vom Titel und der Auflösung ab, welches Modell flotter ist: F1 2019, Jurassic World Evolution und Resident Evil 2 liegen der VII - Ark Survival Evolved und GTA5 hingegen der RTX.

Spannender ist die Differenz zwischen der Geforce RTX 2060 (FE) und der Geforce RTX 2060 Super FE: Neben mehr Rechenkernen und einer gestiegenen Frequenz fällt das Interface mit 256 statt 192 Bit ein Drittel breiter aus und es gibt 8 GByte statt 6 GByte Videospeicher. Wir sehen im Mittel ein Plus von 15 Prozent, wobei - und das ist typisch - der Vorsprung in 4K (2160p) höher ausfällt als in 1080p. Die Leistung entspricht fast einer Geforce RTX 2070, die Geforce RTX 2060 Super FE rechnet also so schnell wie eine ältere Geforce GTX 1080 vom Sommer 2016 und ergo auch flotter als eine Radeon RX Vega 64.

  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)

Die nun 8 GByte Videospeicher wirken sich in Spielen gerade in 1080p oder 1440p selten aus, mit Raytracing in Battlefield 5 sollte aber die Texturqualität eine Stufe reduziert werden. Eher zufällig haben wir bei Davinci Resolve ein Projekt intern entwickelt, das mindestens 8 GByte Videospeicher benötigt, daher schneidet die reguläre Geforce RTX 2060 mit 6 GByte Videospeicher hier sehr schlecht ab. Nvidia sagte in diesem Kontext, die Karte sei auch kein Studio-Modell, entsprechende Laptops sind aber damit ausgerüstet.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Hinsichtlich der Leistungsaufnahme gibt es bei den zwei Super-Geforce zumindest unter Last keine Überraschungen, denn die Physik lässt sich nicht austricksen: Die Geforce RTX 2060 Super FE genehmigt sich die erwarteten rund 175 Watt, genauso wie eine reguläre, jedoch schnellere Geforce RTX 2070. Die Super-Version der Geforce RTX 2070 hingegen benötigt gleich 215 Watt, eine flottere Geforce RTX 2080 hat das gleiche Power-Limit. Die Geforce RTX 2070 Super arbeiten somit weniger effizient als ihre Vorgängerin, die Geforce RTX 2060 Super hingegen hat mehr Fps pro Watt als die Geforce RTX 2060.

  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Geforce RTX Super (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Core i9-9900K, 16GB DDR4-2666, Win10 v1930, GF 431.16, RS 19.7.1 (Bild: Golem.de)

Was den Leerlauf angeht, waren wir etwas verwundert: Die zwei Geforce RTX Super liegen mit leicht über 8 Watt deutlich unter den bisherigen FE-Karten von Nvidia mit rund 12 Watt. Das macht zwar die Stromrechnung nicht nennenswert niedriger oder die Karten leiser, dennoch ist das ein interessantes Ergebnis. Apropos Lautheit: Die beiden Founder's Editions sind recht ruhig unter Last, gerade die RTX 2060 Super FE.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Geforce RTX 2070/2060 Super im Test: Alles Super bei NvidiaVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Sharra 11. Jul 2019

Keine These, aber leider auch nicht zu 100% belegt, da Nvidia dazu natürlich schweigt...

yumiko 05. Jul 2019

Jain. Natürlich verursachen die etwas durch den Overhead (die Daten müssen zu den Cores...

PerilOS 03. Jul 2019

US Preise immer ohne Steuer. EU Preise immer mit Steuer. Im Mittel kosten die nach...

SpaceReptile 03. Jul 2019

gott, dann mit 4608 cuda einheiten? was is dann mit der Titan, gibs dann die RTX TITAN...

Tuxgamer12 03. Jul 2019

Bei einer neuen Generation. Das hier ist aber schlicht und einfach keine neue...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  2. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  3. MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
    MS Satoshi
    Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

    Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
    Von Elke Wittich

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /