Geforce: Nvidia beendet Unterstützung für 32-Bit-Betriebssysteme

Keine Updates mehr für Treiber und Geforce Experience: Ab sofort will Nvidia ausschließlich die die 64-Bit-Versionen von Windows und Linux unterstützen. Auch der Support der Fermi-Architektur läuft aus.

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Nvidia im Jahr 2013 auf der Spielemesse E3
Nvidia im Jahr 2013 auf der Spielemesse E3 (Bild: Robyn Beck/AFP/Getty Images)

Das Unternehmen Nvidia hat in seinen Foren bekanntgegeben, ab sofort keine Updates mehr für die 32-Bit-Versionen der Game-Ready-Treiber seiner Grafikkarten anzubieten. Ausdrücklich genannt werden "Leistungsverbesserungen, neue Funktionen und Fehlerkorrekturen". Lediglich "kritische Sicherheitslücken" sollen weiterhin behoben werden, und zwar bis Januar 2019. Auch die Software Geforce Experience wird nur noch für 64-Bit-Betriebssysteme weiterentwickelt.

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Nvidia weist allerdings darauf hin, dass bereits vorhandene "Funktionen und Dienste wie optimale Spieleinstellungen weiterhin unter den Windows-32-Bit-Betriebssystemen" verfügbar sind. Laut Nvidia gilt die Beschränkung auf 64-Bit-Systeme unter anderem für Windows 7, 8 und 8.1 sowie 10, außerdem werden Linux und FreeBSD genannt.

Eine ähnliche Ankündigung gibt es für die Fermi-Mikroarchitektur: Keine neuen Funktionen oder Optimierungen - nur um wirklich problematische Sicherheitslücken will Nvidia sich noch kümmern, und zwar ebenfalls bis Januar 2019. Die ersten Grafikkarten mit Fermi kamen 2010 auf den Markt, die letzte neue Hardware mit der Architektur wurde 2014 veröffentlicht. Nachfolger sind Kepler, Maxwell und Pascal. Nvidia hat eine Liste mit den Bezeichnungen aller Fermi-Grafikkarten veröffentlicht, die vom Ende des Supports betroffen sind.

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