Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud

Höhere Auflösung, mehr Bilder pro Sekunde, kürzere Latenzen: Geforce Now mit virtueller Geforce RTX 3080 ist Cloud-Gaming par excellence.

Ein Test von veröffentlicht am
Geforce Now mit virtueller RTX 3080 im Test
Geforce Now mit virtueller RTX 3080 im Test (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Vor ein paar Jahren noch gehobener Stand bei Desktop-PCs, heute schon als Cloud-Gaming verfügbar: Geforce Now ist künftig mit 1440p-Auflösung und 120 Frames pro Sekunde statt mit 1080p60 verfügbar, Nvidia verspricht für die neue RTX 3080 genannte Ausbaustufe daher neben einer höheren Bildqualität auch verringerte Latenzen.

Inhalt:
  1. Geforce Now (RTX 3080) im Test: 1440p120 mit Raytracing aus der Cloud
  2. Threadripper Pro trifft Nvidia A10G
  3. 40 ms Latenz kommen on top
  4. Geforce Now: Verfügbarkeit und Fazit

Wir haben diese Aspekte bei Geforce Now mit einer solchen virtuellen RTX 3080 auf einem Thinkpad X1 Carbon Gen9 als Client-System samt Windows-App getestet und können im Vergleich zum bisherigen Geforce Now mit einer Geforce RTX 2080 klar sagen: Nie war Cloud-Gaming besser, wenngleich die grundlegenden Einschränkungen einer solchen Konstellation bestehen bleiben.

Geforce Now mit RTX-3080-Mitgliedschaft soll ab Dezember 2021 für europäische Kunden verfügbar sein, in Deutschland hat Nvidia hierzu sein Rechenzentrum in Franfurt aufgerüstet; in Geforce Now heißt dieser Standort schlicht EU Central. Der Standort ist wichtig, denn für Cloud-Gaming muss die Anbindung zum Rechenzentrum möglichst schnell ausfallen.

Nvidia SuperPods als Basis

Denn je größer die Entfernung ist, desto höher sind auch die Latenzen und darunter leidet das Spielgefühl. Um dies zu verhindern, nutzt Nvidia für das RTX-3080-Abonnement leistungsstarke Hardware, die der eines Oberklasse-Desktop-Systems von 2019/2020 entspricht. Natürlich kommt keine echte Geforce RTX 3080 zum Einsatz, stattdessen verwendet Nvidia eine für Cloud-Server angepasste Variante.

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Bei der nach wie vor verfügbaren Priority-Mitgliedschaft rechnet eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Octacore-Prozessor (allerdings nur 4C/8T pro Nutzer), was von der Performance her in etwa einer Geforce RTX 2080 und einem Core i3-10105F (Test) entspricht. Mehr als 1080p60 lässt Nvidia nicht zu, jedoch ist DLSS-Upscaling und Raytracing in den meisten entsprechenden Spielen verfügbar.

Für das neue RTX-3080-Abonnement hat Nvidia sogenannte SuperPods entworfen, welche in den vergangenen Monaten weltweit in den Geforce-Now-Rechenzentren installiert wurden. Diese bestehen pro Knoten aus einem 16-kernigen Threadripper Pro 3955WX mit DDR4-Speicherkanälen, dazu gibt es zwei Nvidia A10G pro Node.

Einen solchen teilen sich zwei Personen, was eine clevere Lösung darstellt - schauen wir sie uns an.

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Threadripper Pro trifft Nvidia A10G 
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Pecker 09. Dez 2021 / Themenstart

Also meinen Tower schleppe ich selten ins Hotel, aber einen Laptop habe ich dabei. Ins...

Extrawurst 04. Dez 2021 / Themenstart

Und genau damit steht und fällt die Nützlichkeit von Cloud-Gaming für die meisten...

crazypsycho 03. Dez 2021 / Themenstart

Das wäre ja recht interessant, gerade weil Grafikkarten so rar sind. Aber für mich wäre...

Doedelf 03. Dez 2021 / Themenstart

Ich hab mir vor kurzem das nvidia shield pro geholt und experimentiere mit dem herum. Ich...

Jeturo 03. Dez 2021 / Themenstart

...mega nice, freue mich schon.

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