Geforce Now: Verfügbarkeit und Fazit

Geforce Now mit RTX 3080 soll ab Dezember 2021 in Deutschland verfügbar sein, die Hardware-as-a-Service kostet 100 Euro für sechs Monate; die Session-Dauer ist auf acht Stunden begrenzt. Abseits kostenloser Spiele wie Fortnite müssen Titel bei Plattformen wie Valves Steam gekauft werden oder bereits vorhanden sein (Cloud-Savegames inklusive), da Nvidia nur einen virtuellen Gaming-PC zur Verfügung stellt.

Fazit

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Noch vor ein paar Jahren war Cloud-Gaming eine absolute Randerscheinung und frühe Anbieter wie Gaikai sind längst Geschichte, wenngleich die Technik in Playstation Now bis heute verwendet wird. Microsoft hat mit Xbox Cloud Gaming seit 2020 ein eigenes Angebot, überdies gibt es Amazons Luna und Google Stadia.

Nvidias Geforce Now startete 2013 als Grid, damals noch rein für das Shield Portable mit 720p30-Streaming. Knapp ein Jahrzehnt später ist der Dienst bei 1440p120 angekommen, nutzt also die vierfache Pixelmenge und die vierfache Bildrate. Das Ergebnis kann sich wortwörtlich sehen lassen, denn kein anderer Cloud-Gaming-Dienst weist eine so hohe Bildqualität und geringe Latenz auf.

Auch wenn die von Nvidia versprochene Performance einer Geforce RTX 3080 für Desktop-PCs nicht erreicht wird, so gibt es doch mindestens die Leistung einer Geforce RTX 3070 oder Geforce RTX 3070 Ti. Verglichen zu einem ähnlich konfigurierten lokalen System fällt die Eingabeverzögerung zwar 40 ms höher aus, eine aktuelle Konsole schneidet aber zumeist schlechter ab.

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Dafür hat diese Vorteile - zumindest Playstation 5 und Xbox Series X - bei der Bildqualität und sie funktioniert offline. Vor allem aber ist die Spieleauswahl größer, weil längst nicht alle Titel bei Geforce Now unterstützt werden, die prinzipiell bei unterstützten Plattformen wie Valves Steam verfügbar sind. Wer sich für Nvidias Dienst interessiert, sollte daher einen Blick in die wöchentlich länger werdende Liste werfen.

NVIDIA-Grafikkarten bei Alternate

Angesichts schlecht verfügbarer und teurer Grafikkarten ist Cloud-Gaming via Geforce Now unserer Ansicht nach durchaus eine ernstzunehmende Option, wenngleich diese Empfehlung etwas zynisch wirken mag. Denn jede Nvidia A10G, die im Rechenzentrum als virtuelle Geforce RTX 3080 genutzt wird, ist ein GA102-Grafikchip weniger, der auf einer echten Geforce RTX 3080 für Endkunden verwendet werden könnte.

Überdies sehen wir noch Verbesserungspotential wie mehr als 50 MBit/s und H.265 statt H.264 für eine bessere Bildqualität pro Bit; derzeit wird dieser Codec exklusiv für 4K-HDR auf dem Shield TV genutzt. Ungeachtet dessen ist Geforce Now aktuell der Benchmark für Cloud-Gaming, egal für welche Plattform.

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Pecker 09. Dez 2021 / Themenstart

Also meinen Tower schleppe ich selten ins Hotel, aber einen Laptop habe ich dabei. Ins...

Extrawurst 04. Dez 2021 / Themenstart

Und genau damit steht und fällt die Nützlichkeit von Cloud-Gaming für die meisten...

crazypsycho 03. Dez 2021 / Themenstart

Das wäre ja recht interessant, gerade weil Grafikkarten so rar sind. Aber für mich wäre...

Doedelf 03. Dez 2021 / Themenstart

Ich hab mir vor kurzem das nvidia shield pro geholt und experimentiere mit dem herum. Ich...

Jeturo 03. Dez 2021 / Themenstart

...mega nice, freue mich schon.

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