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Geforce Now (Beta) im Test: Es läuft rund und streamt hübsch

Nvidias Spielestreaming-Dienst Geforce Now unterstützt drei Plattformen und Hunderte von Titeln. Im Test haben uns auch Latenz und Bildqualität meistens überzeugt - Letztere aber wie erwartet nur mit einer recht schnellen Leitung.

Ein Test von veröffentlicht am
Geforce Now ist gemietete Rechenleistung.
Geforce Now ist gemietete Rechenleistung. (Bild: Nvidia)

Filme und Serien oder Musik über das Internet zu streamen, ist seit Jahren möglich und klappt zumeist auch einwandfrei. Frühere Spielestreaming-Anbieter wie Gaikai und Onlive hingegen mussten den Betrieb einstellen und sind längst Teil von Sonys Playstation Now, was auch gut funktioniert. Auf diversen Shield-Geräten von Nvidia gibt es zudem seit 2015 Geforce Now. Diesen Dienst hat der Hersteller nun als Beta für Mac und Windows-PC ausgeweitet. Er funktioniert anders als Playstation Now, dennoch sind wir angetan.

Inhalt:
  1. Geforce Now (Beta) im Test: Es läuft rund und streamt hübsch
  2. Bildqualität und Latenz überzeugen
  3. Nützlich für Singleplayer unterwegs

Geforce Now ist derzeit per Warteliste verfügbar. Neben einem Nvidia-Account, der auch für Geforce Experience gilt, muss ein Client heruntergeladen werden. Genau genommen ist Geforce Now kein Spielestreaming-Dienst, sondern gemietete Rechenleistung als virtuelle Maschine in Nvidias Serverfarmen. Wie hoch der Preis ausfällt, hat der Hersteller noch nicht verraten. Free-2-Play-Titel (F2P) wie Fortnite sind so gesehen auch nicht kostenlos, alle anderen Spiele müssen ohnehin gekauft werden oder im Besitz sein. Momentan unterscheidet Nvidia zwischen offiziell und inoffiziell unterstützten Titeln.

Der Dienst funktioniert mit der Blizzard-App (einst Battle.net), Steam sowie Uplay und integriert zudem diverse F2P-Titel wie Dota 2, League of Legends oder eben Fortnite. The Elder Scrolls Online gibt es auch, allerdings nur die Steam-Version und nicht die mit Bethesda-Launcher. Von Blizzard gibt es unter anderem Destiny 2, Diablo 3, Overwatch Starcraft 2 und World of Warcraft. Seitens Ubisoft sind etwa For Honor, Rainbox Six Siege, The Division und Watch Dogs 2 verfügbar. Deutlich größer ist das Angebot bei Steam.

Nvidia verwendet eine High-End-Grafikkarte

Über Valves Plattform haben Spieler momentan Zugriff auf alle Anwendungen und Titel, sofern sie F2P sind oder erworben wurden. Wer sich mit seinem Steam-Account anmeldet, kann sogar von der virtuellen Maschine aus im Store neue Spiele kaufen. Nvidia unterstützt bisher knapp 200 Titel. Diese liegen auf den Servern und starten in Sekunden. Nicht unterstützte Spiele müssen heruntergeladen und jedes Mal konfiguriert werden. Die Steam-Cloud für Savegames läuft. Da Nvidias Cluster schnell angebunden sind - wir haben bis zu 125 MByte/s gesehen -, dauert das Laden nur wenige Minuten. Nicht unterstützt werden US-Versionen von Call of Duty WW2 oder Wolfenstein 2 und auch VR-Spiele funktionieren mangels physischem Zugang nicht.

  • Geforce Now (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wir spielen auf den EU-Servern. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mindestens 40 MBit/s erachten wir als sinnvoll. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia stellt jedem Spieler eine Tesla P40 zur Verfügung. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Ultra Streaming Mode reduziert die Latenz. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • CSGO in 1080p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 720p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 540p60 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • Nicht unterstützte Titel können wir dennoch spielen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dank Nvidias schneller Server ist der Download in wenigen Minuten beendet, ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... die Erstinstallation dauert daher teils länger. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grim Dawn läuft auf einem Ultrabook in 1080p60 mit maximalen Details. (Rechteinhaber: Crate Entertainment, Screenshot: Golem.de)
Geforce Now (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Weil jegliche Software per Steam nutzbar ist, können wir auch Futuremarks 3DMark installieren oder den SteamVR Performance Test starten. Wir können sogar die Hardware, auf der die virtuelle Maschine läuft, per EVGAs Precision X ein bisschen manipulieren. Nvidia verwendet pro Spieler eine Tesla P40, die einer heruntergetakteten Titan XP entspricht, mit einem 18-kernigen Broadwell-EP-Xeon (bei dem 8C/8T verfügbar sind) und 16 GByte RAM. Eine Limitierung beim Speicherplatz für Spiele in der VM gibt es offenbar nicht.

Wie gut Spiele auf der virtuellen Maschine laufen, hängt davon ab, welche Einstellungen in den Grafikoptionen und welchen der zwei Streaming-Modi wir verwenden. Wie das Spiel schlussendlich auf dem Monitor aussieht, wird maßgeblich von der Geschwindigkeit der Internetleitung bestimmt. Nvidia empfiehlt nicht umsonst mindestens 25 MBit/s Bandbreite.

Bildqualität und Latenz überzeugen 
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azeu 13. Feb 2018

Das ist kein Problem. Spiele von vor 30 Jahren kann man heutzutage wunderbar in...

HTowner80 11. Feb 2018

Parsec biete jetzt sogar 4K an. Aber testen kann ich es nicht, habe weder 4K-Endgeräte...

tzarchen 09. Feb 2018

Aber das ist ja nicht der Fall. Ich muss die Spiele Lizenz haben bevor ich das Spiel bei...

Rm_monday 09. Feb 2018

Ich verstehe, danke

Lemo 09. Feb 2018

Es geht nicht drum wer was dafür kann, sondern wer sich mit den Beschwerden rumschlagen...


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