Nützlich für Singleplayer unterwegs

Der Autor dieser Zeilen etwa spielt sehr gerne Grim Dawn, den indirekten Nachfolger von Titan Quest. Das Action-RGP läuft auf dem genutzten Business-Ultrabook, einem Thinkpad X1 Carbon G4 mit integrierter Intel-Grafik, nur in 720p mit mittleren Details bei 30 bis 40 fps. Allerdings gibt es immer wieder Ruckler und Grafikfehler wie flimmernde Schatten oder Shader.

  • Geforce Now (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wir spielen auf den EU-Servern. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mindestens 40 MBit/s erachten wir als sinnvoll. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia stellt jedem Spieler eine Tesla P40 zur Verfügung. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Ultra Streaming Mode reduziert die Latenz. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • CSGO in 1080p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 720p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 540p60 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • Nicht unterstützte Titel können wir dennoch spielen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dank Nvidias schneller Server ist der Download in wenigen Minuten beendet, ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... die Erstinstallation dauert daher teils länger. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grim Dawn läuft auf einem Ultrabook in 1080p60 mit maximalen Details. (Rechteinhaber: Crate Entertainment, Screenshot: Golem.de)
Nicht unterstützte Titel können wir dennoch spielen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Geforce Now bildet - sofern schnelles Internet gegeben ist - mehr als nur eine Alternative: Grim Dawn läuft hier in 1080p mit 60 fps bei maximalen Details und per Ultra Streaming Mode ist die Latenz subjektiv sogar besser, als wenn lokal auf dem Thinkpad gespielt wird. Und der Kollege mit dem Macbook 12 freut sich, dass er Cities Skylines nicht nur auf dem heimischen Desktop zocken kann, da Geforce Now für Mac verfügbar ist.

Was bei der Betrachtung von Geforce Now fehlt, sind die Preise. Die Version etwa für das Shield TV kostet 10 Euro im Monat, hier handelt es sich um eine Mischung aus Abo und selbst zu kaufenden Spielen. Nvidia hatte im Januar 2017 von 1,25 US-Dollar pro Stunde bei der Leistung einer Geforce GTX 1060 und 2,5 US-Dollar je Stunde für die Geschwindigkeit einer Geforce GTX 1080 gesprochen. Dieses Modell wird aber so wohl nicht umgesetzt, zumindest wollte der Hersteller die Preisstruktur von Geforce Now nicht kommentieren.

Die Konkurrenz will 90 US-Cent pro Stunde

Sony verlangt für Playstation Now, das PS3- und PS4-Spiele streamt, 17 Euro pro Monat. Der Dienst ist für Windows-Systeme verfügbar, die Bildqualität ist mit 720p60 sowie Konsolendetails aber klar schlechter als bei Geforce Now. Das Prinzip gemietete Rechenleistung gibt es beispielsweise auch bei Paperspace, das hierzu mit Parsec kooperiert. Letzteres hat Server in Amsterdam stehen, wie Nvidia. Eine Maschine mit einer der Tesla P40 vergleichbaren Leistung - eine Quadro P6000 - kostet 90 US-Cent pro Stunde und zusätzlich 5 US-Dollar für Speicherplatz pro Monat. Allerdings schaltet Paperspace ein solches System erst frei, wenn wir erläutern, wofür wir den Rechner einsetzen wollen.

  • Geforce Now (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wir spielen auf den EU-Servern. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Mindestens 40 MBit/s erachten wir als sinnvoll. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia stellt jedem Spieler eine Tesla P40 zur Verfügung. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Ultra Streaming Mode reduziert die Latenz. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • CSGO in 1080p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 720p120 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • CSGO in 540p60 (Rechteinhaber: Valve/ Screenshot: Golem.de)
  • Nicht unterstützte Titel können wir dennoch spielen. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Dank Nvidias schneller Server ist der Download in wenigen Minuten beendet, ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... die Erstinstallation dauert daher teils länger. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grim Dawn läuft auf einem Ultrabook in 1080p60 mit maximalen Details. (Rechteinhaber: Crate Entertainment, Screenshot: Golem.de)
Grim Dawn läuft auf einem Ultrabook in 1080p60 mit maximalen Details. (Rechteinhaber: Crate Entertainment, Screenshot: Golem.de)

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Geforce Now funktioniert im aktuellen Zustand bereits gut. Die Auswahl an unterstützten Spielen ist vor allem unter Steam groß, bei Valves Onlinedistribution können wir sogar alle Titel grundsätzlich installieren. Die Bildqualität fällt mit 1080p bei 60 fps anständig aus, die Kompression stört selten und grobe Darstellungsfehler waren im Betatest die Ausnahme. Die Latenz reicht für Singleplayer-Gaming locker aus, im Ultra Streaming Mode mit 120 fps machen auch flottere (Offline-)Ego-Shooter durchaus Spaß.

Wichtig ist für Geforce Now eine schnelle Internetleitung, wir raten zu mindestens 40 MBit/s - Nvidia selbst nennt 50 MBit/s. Neben der Bandbreite stellt sich dann noch die Frage des Preises für die gemietete Rechenleistung, erst dann können wir final über Geforce Now urteilen.

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 Bildqualität und Latenz überzeugen
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Anonymer Nutzer 13. Feb 2018

Das ist kein Problem. Spiele von vor 30 Jahren kann man heutzutage wunderbar in...

HTowner80 11. Feb 2018

Parsec biete jetzt sogar 4K an. Aber testen kann ich es nicht, habe weder 4K-Endgeräte...

tzarchen 09. Feb 2018

Aber das ist ja nicht der Fall. Ich muss die Spiele Lizenz haben bevor ich das Spiel bei...

Rm_monday 09. Feb 2018

Ich verstehe, danke

Lemo 09. Feb 2018

Es geht nicht drum wer was dafür kann, sondern wer sich mit den Beschwerden rumschlagen...



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